Führende Baubeamte des sozialdemokratisch regierten Freistaats Preußen sahen am Ende der 1920er-Jahre das Neue Bauen als die republikanische Baukunst an und förderten sie nach Kräften. Zahlreiche öffentliche Bauten entstanden in diesem Stil, zumeist in Backstein, Stahl, Glas und Beton, mit einfachen Formen und geraden Linien, auch in Altona-Ottensen unter dem Bausenator Gustav Oelsner. Zu ihnen gehören etwa Schulen, Gebäude des kommunalen Wohnungsbaus, Kaispeicher und Wartehäuschen. Beispiele finden sich aber auch im privaten Hausbau und im Kirchen- und Friedhofsbau. Der Rundgang beginnt an Gustav Oelsners Haus der Jugend und endet an der Ottenser Osterkirche. Erzählt wird nicht nur die Geschichte ausgewählter Bauten und ihrer stilistischen Besonderheiten im weitgehend historistisch geprägten Stadtteil, sondern auch vom Wirken der mit ihnen verbundenen Architekten: ein Einblick in die Baupolitik und Bauauffassung des demokratischen preußischen Staates kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten.
Preußische Moderne. Das Neue Bauen am Ende der 20er-Jahre in Ottensen Stadtrundgänge & Führungen
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