Maria Gerbaulet entwickelt ihre Arbeiten durch die enge Auseinandersetzung mit Material. Dabei stehen harte Materialien wie Glas und Metall flüssigem Rapsöl, weichem Schaumstoff oder zerbrechlichem Wachs gegenüber. Eine zentrale Rolle spielen Zustände des Körpers sowie Referenzen auf Körperlichkeit. Auf formaler Ebene werden häufig Wiederholungen als Gestaltungselement eingesetzt.
Bärbel Praun findet ihr Material durch Zufälle auf Reisen und auf alltäglichen Wegen. Dann wird das Material gelagert und archiviert. Ein neues Objekt entsteht, wenn eine Idee zu dem vorhandenen Material passt. Ob Metall, Glas, Draht, Seil, Seegras und altes Fotopapier. Behutsam beginnt ein Prozess der Formfindung. Farblich reduziert und minimalistisch umgesetzt konzentriert sich der Blick auf die Substanz und Formsprache. Die Arbeiten, die entstehen sind Fotografien, oder erzeugte Objekte oder Installationen. Spielerisch und fantasievoll wird mit dem Fund umgegangen und arrangiert. Es wird gefaltet, geknotet, verwebt, gebogen, geschnitten...