„Same Love“ begibt sich tänzerisch auf die Suche nach Liebe und Zugehörigkeit und lädt das Publikum ein, über Akzeptanz, Toleranz und die Vielfalt der Liebe nachzudenken. Das Ensemble nimmt das Publikum dabei mit auf eine choreografische Entdeckungstour durch den öffentlichen Raum. Das Stück feiert die Vielfalt menschlicher Erfahrungen, hinterfragt gesellschaftliche Vorurteile und Normen und macht die politische Dimension von Liebe sichtbar. Dabei wird nicht nur gezeigt, wie Liebeserfahrungen schmerzvoll von Generation zu Generation weitergegeben werden, sondern auch, wie unser Verständnis von Liebe durch Erziehung und gesellschaftliche Erwartungen geprägt wird. „Same Love“ ist mehr als eine spektakuläre Tanzperformance – es ist ein emotionales Statement für Akzeptanz, Toleranz und Empowerment!
Muhammed Kaltuk, in der Schweiz als Sohn einer konservativen türkischen Familie geboren, machte sich zunächst in der Schweizer Hip-Hop-Szene einen Namen. Er entdeckte das Theater als Ausdrucksform und begann im Alter von 25 Jahren eine Tanzausbildung an der Höheren Fachschule für Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz in Zürich. Dort verband er seinen Hip-Hop-Hintergrund mit anderen Tanzstilen und entwickelte eine unverwechselbare Handschrift, die gesellschaftskritische, politische und persönliche Themen miteinander verknüpft. 2017 gründete er die Company MEK, die er bis heute leitet. Mit ihr war Kaltuk an renommierten Häusern wie dem Tanzhaus Zürich, dem Luzerner Theater, dem Theater St. Gallen, Gauthier Dance und dem Ballett Theater Basel zu Gast. Durch seine klare künstlerische Haltung und seine Fähigkeit, sich in unterschiedlichen Kontexten treu zu bleiben, zählt Kaltuk zu den innovativsten Vertreter:innen der internationalen Tanzszene. Ab der kommenden Spielzeit wird er künstlerische Leiter der Tanzsparte des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen.
Mobile Vorstellung im öffentlichen Raum. Der genaue Startpunkt wird noch bekannt gegeben.