Das Deutsche Literatur Archiv Marbach zu Gast in der Freien Akademie der Künste in Hamburg
Siegfried Lenz schreibt Marcel Reich-Ranicki: Briefe einer langen Freundschaft
Mit Burghart Klaußner, Joachim Lux, Ulrich von Bülow und Jan Bürger
Im Herbst 1957 reiste der Kritiker Marcel Reich-Ranicki von Warschau, wo er damals noch wohnte, nach Hamburg – auf der Suche nach einer neuen, westdeutschen Lebensperspektive. Zu den ersten, die er damals kennenlernte, gehörte der Schriftsteller und Journalist Siegfried Lenz: „sehr jung, sehr blond“, erinnerte sich Reich-Ranicki später.
Was mit einem Radiogespräch begann, verwandelte sich rasch in eine herzliche Freundschaft. Begleitet von einem großartigen und größtenteils unveröffentlichten Briefwechsel, in dem sich nicht nur das literarische Leben der Bundesrepublik spiegelt.
Die Nachlässe von Lenz und Reich-Ranicki liegen beide im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Dort haben Eva Kissel, Ulrich von Bülow und Jan Bürger eine Auswahl aus dem Briefwechsel zusammengestellt, die Joachim Lux und Burghart Klaußner erstmals rezitieren.