Max Bruchs »Schottische Fantasie« und Felix Mendelssohns Dritte Sinfonie, auch bekannt als die »Schottische«, sind beide tief in der Musik und Kultur des Landes verwurzelt. An diesem schottischen Abend spielt das Simeon Orchester aus Hamburg unter der Leitung von Vilmantas Kaliunas.
Mendelssohns Dritte Sinfonie ist eine viersätzige Sinfonie in a-Moll, die die Eindrücke des Komponisten von Schottland während seine Reise 1829 widerspiegelt. Die düstere Natur des Landes zog Mendelssohn unmittelbar an. Mendelssohn verwendet in seiner Sinfonie keine direkten Zitate schottischer Melodien, sondern schafft eine musikalische Landschaft, die die Natur Schottlands widerspiegelt.
Im Gegensatz dazu ist Bruchs »Schottische Fantasie« aus dem Jahr1880 ein Konzertstück für Violine und Orchester, das direkt auf schottischen Melodien und Volksliedern basiert. Während Mendelssohns Werk eher eine sinfonische Dichtung ist, die die Landschaft und die Stimmung Schottlands einfängt, ist Bruchs Werk ein virtuos gestaltetes Konzertstück, das die technischen Fähigkeiten des Solisten hervorhebt und gleichzeitig die Schönheit der schottischen Melodien zur Geltung bringt. Die großartige Violinistin Liv Migdal ist hier ganz in ihrem Element.
BESETZUNG
Simeon-Orchester Orchester
Liv Migdal Violine
Vilmantas Kaliunas Dirigent
PROGRAMM
Max Bruch
Schottische Fantasie für Violine und Orchester op. 46
- Pause -
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 »Schottische«