Auftaktveranstaltung zum Jubiläum: 100 Jahre Hamburgisches Krebsregister
Mit Magdalena Schrefel, Peter Wawerzinek, Bettina Hitzer
Moderation: Jadwiga Kamola
Einführende Worte: Alice Nennecke
Krebs betrifft uns alle, und dennoch finden wir oft keinen sprachlichen Zugang zu dieser allgegenwärtigen Krankheit. Das Jubiläum des Hamburgischen Krebsregisters und eine für Juni 2027 geplante Ausstellung bieten Anlass zu fragen, wie wir zu Krebs passende Worte finden können – im Spannungsfeld vermeintlich neutraler Sprache medizinischer Diagnosen, anonymisierter Patientinnen- und Patientendaten und individueller Wahrnehmung.
Im Gespräch mit der Autorin Magdalena Schrefel und dem Autor Peter Wawerzinek sowie anhand von Auszügen aus ihren Texten „Kirschen. Herz mit Verband“ und „Rom sehen und nicht sterben“ diskutieren wir, wie (tradierte) sprachliche Bilder unser Denken und Fühlen über Krebs prägen und welche Rolle Literatur dabei spielen kann, neue Perspektiven auf Krankheit, Körper und Gesundheit zu eröffnen.
Die Kulturhistorikerin Bettina Hitzer ordnet die im Gespräch entwickelten Perspektiven emotionsgeschichtlich ein. Den Abend moderiert die Ideenhistorikerin Jadwiga Kamola, Kuratorin der Ausstellung „Über Krebs sprechen. 100 Jahre Hamburgisches Krebsregister“. Einführende Worte spricht die Leiterin des Hamburgischen Krebsregisters, Alice Nennecke.
In Kooperation mit dem Hamburgischen Krebsregister und dem Medizinhistorischen Museum, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf