Poetry Slam
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Poetry Slam in Hamburg

Wortkunst auf Hamburgs Bühnen

Hamburg steht für Kunst und Kultur durch und durch. Und Poetry Slams haben sich über Jahre hinweg einen festen Platz im Hamburger Kulturprogramm erkämpft. Wer junge lyrische Talente sehen möchte, hat in Hamburg fast wöchentlich Gelegenheit dazu. Regelmäßig trifft sich die junge Dichterszene hier zum Wettstreit auf der Bühne und begeistert das Publikum. Und mit dem „Kampf der Künste“ hat die Stadt sogar ihre eigene inoffizielle Meisterschaft. Hier finden Sie aktuelle Events sowie die häufigsten Austragungsorte zur Übersicht.

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8 Minuten Zeit für Slamtexte in der Mathilde
© R. Wieckhorst

8min Ottensen
  • Poetry Slam

  • 19.05.2022
  • 20:00
  • Mathilde Bar Ottensen
© Daniel Dittus

Slam the Pony - Poetry Slam
  • Poetry Slam

  • 19.05.2022
  • 20:00
  • Haus 73

Die Heimat des Poetry Slam in Hamburg

"Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?"

Mit der neuen Ausstellung greift das MARKK erstmals die Themen Rassismus, Kolonialismus und Erinnerungskultur für junge Besucher:innen und Familien auf. Erzählt werden die Lebensgeschichten der kamerunischen Königsfamilie Duala Manga Bell und die Auswirkungen des Kolonialismus auf persönliche Lebenswege, Familien und Gesellschaft sowie die Dynamiken von internationalem Widerstand – Netzwerke gegen die Gier der Kolonialherren und Kaufleute und die Skrupellosigkeit, mit der diese ihre eigenen Regeln brechen. Eine Ausstellung von großer Relevanz: Denn die Geschichte ist nicht zu Ende. Menschen kämpfen weiter für ihre Rechte und eine neue Beziehung mit der Welt.

"Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?"
RiechprobeKakao_Schiff_DominikGreb
© Dominik Greb

''ADAC prämierter Sinnes-Streifzug durch Speicherstadt & Hafencity''

Sinne einschalten erlaubt!

Lassen Sie sich auf Hamburg ein! Mit allen Sinnen. Riechen, schmecken und fühlen Sie die historische Speicherstadt und die moderne Hafencity. Erfahren Sie auf unserer Sinnes-Stadtführung Wissenswertes über alte Lager- und neue Konzerthäuser. Bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie es vor hundert Jahren hier aussah, welche typischen Gerüche zu vernehmen waren und was sie bis heute verbindet. Entdecken Sie lauschige Innenhöfe und moderne Gebäude. Erkunden Sie die Gerüche der alten Zeiten, erkennen Sie den Geschmack der heutigen Speicherstadt und erfühlen Sie spannende Überraschungen.

Damit unser Streifzug auch bei echtem Hamburger „Schietwedder“ Spaß macht, dauert er nur kurze und knackige 75 bis 90 Minuten. Das Mitbringen von Regenjacken und/oder einem Schirm empfehlen wir Ihnen dennoch.

Weitere Infos: https://www.rosinenfischer.de/stadtfuehrung-hamburg-speicherstadt-sinnes-streifzug/

Preis: 24,00 / Erwachsenen, 12,00 / Kind 7 - 14 Jahre, kostenlos für Kinder bis 6 Jahre

 

''ADAC prämierter Sinnes-Streifzug durch Speicherstadt & Hafencity''

---COLE SLAW CLUB!!!---

a Rhythm & Ska Revue Special Gift for every Guest - Special Drinks & Special Music! On 2 Floors! Basement Main Floor: 50s & 60s Rhythm & Blues Soul Popcorn Exotica Musica Special DJ: THOMAS DOHR (Soulkeepers/Mönchengladbach) and your hosts - GetSmart Rudi - "the one & only" Baster Bar Floor: Rocksteady Ska Early Reggae Music your host Don Cornel & Frank Upsetter

Einlass: 20:00 Uhr

---COLE SLAW CLUB!!!---

15 Jahre Bandjubiläum - Odeville

Seit Juli 2019 haben sie bisher nur ein einziges Konzert gegeben, jetzt kündigt die Hamburger Rock-Band Odeville anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens nicht nur mit “Jenseits der Stille”, das im Frühjahr 2022 erscheinen soll, ein neues Album an, sondern feiert das Jubiläum auch mit einem exklusiven Auftritt in Hamburg in der Hebebühne. Das ursprünglich für den 27. November 2021 angesetzte Konzert musste krankheitsbedingt verschoben werden und findet nun am 20. Mai 2022 statt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Es gibt wohl kein festeres Band der Freundschaft, als gemeinsam auf den Bühnen dieses Landes zu stehen. Und nichts ist so verbindlich wie das Aufnehmen von Alben, die aus dem Herzen sprechen: Odeville haben in den letzten 15 Jahren schon fünf davon produziert. Dieses Jubiläum gilt es jetzt mit einem besonderen Konzert in ihrer Heimatstadt Hamburg zu feiern; auch weil die drei Freunde schon lange kein Geheimtipp mehr sind. Zu offensiv präsentieren Hauke Horeis (v), David Bergert (g) und Sascha Gotthard (dr) ihren Gedanken aus Pop, Rock, Romantik und der nötigen Kritik an gesellschaftlichen Missständen, ohne dabei mit dem Finger nicht auch auf sich selber zu zeigen. Odeville sind und bleiben unverwüstlich. Sie nutzen diese pandemische Zwangspause für ein weiteres Album, das im Mittelpunkt des Jubiläums-Gigs im Zentrum stehen dürfte. Man darf gespannt sein, was die Jungs nach dieser langen Zeit aus Verzicht, Kontaktverbot und Perspektivlosigkeit aus ihren kreativen Köpfen zaubern. Denn diese unverwüstlichen Hamburger haben dem Popsong-Gedanken stets eine fette Prise Rock, Druck und wahnsinnig viel Groove beigemischt. Immer wieder kämpft sich die Band durch private, persönliche und zuletzt viel soziale Tragik, denkt über sie nach, reflektiert sie – und verwandelt sie letztlich in neue Songs.

„Jenseits der Stille“ ist bereits ihr sechstes Album in 15 Jahren Bandgeschichte; jedes dieser Alben hatte eine besondere Tonalität, stilistisch wie textlich: Von den Anfangstagen, die noch schwer nach Emo- und Post-Hardcore rochen, über die lupenreine Pop-Angelegenheit „Phoenix“ bis hin zur vorsätzlich verspielten letzten Platte „Rom“ – stets waren Odeville ganz sie selbst und dabei immer wieder anders, voller Mut in Entwicklung und Neubestimmung. „Jenseits der Stille“ vereint nun die spannendsten Aspekte aus ‚Phoenix’ und ‚Rom’: Das Album besitzt Pop-Hooks zum Niederknien, ist voller Liebe zur großen Melodie – vergisst aber auch nie, dass ein Song, der dich abholen soll, möglichst interessant, abwechslungsreich und weit entfernt vom Konfektionspop sein muss. Dass man „Jenseits der Stille“ als stilistische Mischung der beiden Vorgänger verstehen darf, liegt auch daran, dass es das dritte Album in Folge zusammen mit Produzent Arne Neurand (Donots, ...Trail of Dead) ist: Alles klingt so souverän wie stimmig, dringlich und zugleich atmosphärisch gelassen. „Won’t Forget These Days“ war im Februar ein erster Vorgeschmack auf das neue Album – und auch wieder nicht. Denn Odeville liefern damit zunächst keinen eigenen neuen Song, sondern eine sehr eigenständige Coverversion des zeitlosen Fury In The Slaughterhouse-Klassikers ab, der unlängst 30 Jahre alt wurde. „Coverversionen sind ja immer etwas schwierig“, sagt Hauke Horeis, der Odeville-Sänger. „Man möchte ein Original nicht beschädigen, dem Song aber gleichzeitig etwas hinzufügen, das dem eigenen Charakter entspricht.“ Odeville haben „Won’t Forget These Days“ daher mit einem neuen, deutschen Text ausgestattet. „Wir wollten das Gefühl des Songs aufgreifen, dabei aber eine eigene textliche Perspektive einnehmen.“ Generell schlagen dabei die Texte neue Töne an: Zwar haben sich Odeville nie als politische Band verstanden, legten aber immer schon lyrisch prägnant ihre Haltung in die Songs. „Jenseits der Stille“ bezeichnet die Band als ihr bislang politischstes: „Die gegenwärtigen Zeiten erfordern es, dass man mal richtig das Maul aufmacht.“


„Jenseits der Stille“, dieses nächste besondere Album einer wahrhaftig unkorrumpierbaren Band, ist ein Statement zur Lage der Zeit, ohne es darauf anzulegen – und gerade deshalb umso kraftvoller. Vor allem aber ist es kein destruktives Zeugnis einer Phase, die viel Ansatz bietet für Endzeitstimmung. Denn bei aller lyrischen Präzision, mit der die Finger auf offene Wunden gelegt werden, wird die Freude am Leben niemals vergessen. Ja: Entbehrungen und Rückschläge begleiten die meisten dieser Tage, so auch Odeville: Ihr langjähriger Bassist Tim Sinclair verließ die Band nach den Aufnahmen in Freundschaft, „und wir betrachten diese Platte daher ein Stück weit als seinen schönen Abschied“, so Gitarrist David Bergert. Die Einschläge, Verluste und Enttäuschungen rücken näher und wirken ein. Seinen Lebensmut und Optimismus aufzugeben, ist aber dennoch niemals eine Option – darin sind sich Odeville sicher: „Und dann steig ich dem Schatten empor / Und bin stärker als jemals zuvor / Setz ein zauberhaftes Lächeln für euch auf / Und bin wieder der romantische Clown“ (aus „Untertage“). Viel mehr davon gibt es dann am 27. November 2021 in Hamburg zu hören.

15 Jahre Bandjubiläum - Odeville

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