Dieses groß angelegte partizipative Kunstprojekt bezieht Menschen aus Hamburg und der Region unterschiedlichen Alters, verschiedener Kulturen und Hintergründe ein. Die poetische Veranstaltung setzt sich mit der Kraft des Körpers auseinander: Ein Meer von Menschen, das sich durch die meditative Handlung des gemeinsamen Gehens und Laufens fortbewegt, sich gegenseitig unterstützt, begleitet, sich auf den Boden legt, rebelliert und wieder aufsteht. „A Human Song“ ist inspiriert vom Wandern ohne Ziel. Ausgehend von einer einzigen räumlichen Bewegung bewegt sich eine Menschenwelle von einem Ende zum anderen und beginnt dann erneut - in einer individuellen und kollektiven Kreisbewegung. Ene choreographische Partitur bringt Künstler:innen und lokale Communities zusammen, um Wege der kollektiven Schöpfung zu teilen. Die Performance möchte Prozesse zur Bildung temporärer Gemeinschaften anstoßen, um sich gegenseitig zu unterstützen und inklusiv zu sein.
Chiara Frigo, Choreographin und Performerin, ist Mitbegründerin des Zebra Cultural Zoo. Sie hat ihr künstlerisches Interesse im Bereich Tanz und darstellende Künste. Nach ihrem Abschluss in Molekularbiologie hat sie an internationalen Forschungsprojekten teilgenommen und mit dem SNDO in Amsterdam, dem Dance Center in Vancouver, The Place in London, den Dansateliers in Rotterdam, Dansescenen in Kopenhagen und Paso a 2-Certamen Coreográfico de Madrid zusammengearbeitet. Im Jahr 2010 begann sie, mit dem Choreographischen Zentrum Circuit Est in Montreal zu kooperieren, wo sie seitdem für Produktionsresidenzen als Gast tätig ist. Ihr Stück „Himalaya“ markierte den Beginn einer Forschungsarbeit zu Themen im Zusammenhang mit Spiritualität in der Kunst. „Blackbird“, ein Gemeinschaftsprojekt, ist inspiriert von Kunst als Form des Aktivismus und als gemeinsames künstlerisches Schaffen.
Das Gastspiel findet mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturministeriums Ministero della Cultura, Direzione generale Spettacolo, mit Unterstützung des Istituto Italiano di Cultura Hamburg statt.