ALMUT
Tanz-Performance
Paul Behren
Paul Behren setzt sich in Almut choreografisch mit dem Leben seiner Großmutter Almut Wolf auseinander, die als sogenannte „Halbjüdin“ den Nationalsozialismus in Hamburg überlebte. Sein Fokus liegt dabei auf dem Prozess des Re-Imaginierens von Körperbildern anhand von Fotografien und Narrativen im Kontext historisch aufgeladener Räume und deren klanglichen Dimensionen.
„ALMUT ist eine Annäherung an meine jüdische Großmutter, die ich nur kurz kennenlernen durfte. Es verbindet mich aber mit ihr der Ort, an dem sie ihr halbes Leben verbracht hat. Und wo sie als „Mischling 1. Grades“ den Nationalsozialismus überlebte. Eine Stadt, an der ihre Erlebnisse auf meine heutige Gegenwart treffen. Ausgehend von ihrer Lebenskizze „Versuch einer Erinnerung und Rückschau“ entsteht ein künstlerischer Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Wie kann das, was sie erlebte, durch meinen Körper sichtbar, hörbar und fühlbar werden? Wie kann mein Körper zum Träger ihrer Erinnerung werden? Das Projekt versteht sich als tastende Annäherung an ihr Leben und ihre Persönlichkeit. Ein Erinnern, das persönlich beginnt, aber gesellschaftlich spricht: als gemeinsame Geste des Weitertragens, des Hinterfragens und der Verantwortung“ – Paul Behren
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Termine:
Do. 5.11.26, 20:15 | Premiere
Fr. 6.11.26, 20:15
Sa. 7.11.26, 20:15
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Dauer: ca. 60 Minuten
Sprache: Deutsch, Englisch
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Künstlerische Leitung/Choreografie: Paul Behren / Tanz: Alessia Marra / Sound-Design: Jascha Hagen / Kostüm: Nadja Eden / Dramaturgische Beratung: Barbara Schmidt-Rohr / Produktion: Sofia Chionidou / Moderation: Martin Muth
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Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, die LICHTHOF Stiftung und durch die Proberaumförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg (DfdK).