Eine bewegende Ausstellung über die Ereignisse des 3. Mai 1945 mit Zeitzeugenberichten, Filmaufnahmen und historischen Fundstücken
Tauche ein in ein bewegendes Kapitel der Zeitgeschichte: Die Ausstellung "3. Mai 1945: Die Tragödie der KZ-Schiffe in der Lübecker Bucht" im Museum für Regionalgeschichte Pönitz erinnert an eines der schwersten Schiffsunglücke der Ostsee und die dramatischen Ereignisse der letzten Kriegstage.
Am 3. Mai 1945 bombardierten britische Flugzeuge mehrere Schiffe vor Neustadt in der Lübecker Bucht. Was die Angreifer nicht wussten: Auf der "Cap Arcona" und der "Thielbek" befanden sich Tausende evakuierte KZ-Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen an Bord. Mehr als 7000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Nur wenige hundert überlebten die Katastrophe.
Die Ausstellung dokumentiert eindrucksvoll die Geschehnisse dieses Tages und erzählt von den Schicksalen der Menschen. Berichte von Überlebenden, Einwohnern aus Scharbeutz und Neustadt sowie britischen Soldaten geben persönliche Einblicke in die Tragödie. Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Fundstücke der zerstörten Schiffe, einen Film mit originalen Aufnahmen sowie eine Hörstation mit Zeitzeugenberichten.
Eine eindrucksvolle und zugleich bedrückende Ausstellung, die zum Erinnern, Nachdenken und Verstehen einlädt.