nach Kurt Held
Ein Theaterprojekt mit DarstellerInnen der Stadtteilschule Am Hafen
Das neue Projekt basiert auf einem Jugendroman von 1941, geschrieben von Kurt Held, einem deutschen Emigranten in der Schweiz. „Die rote Zora“ liest
sich mit ihren Themen und Motiven wie eine Geschichte von heute. Die Vorlage wurde in den 60er- und 80er-Jahren zweimal verfilmt; seither gilt die Titelfigur als Ikone eines unangepassten, jugendlichen Feminismus. Das Stück behandelt Solidarität unter Außenseitern, den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten und das Überwinden von Vorurteilen. „Die rote Zora und ihre Bande“ sind das Gegenmodell zur bürgerlichen Gesellschaft und zeigen, dass Zusammenhalt und Mut wichtiger sind als materieller Besitz. Neben den Theaterszenen bekommt das Ensemble auch immer wieder eine Stimme mit heutigen Popsongs, die in eindrücklichen Choreografien performt werden.