Am Tag des offenen Denkmals wird bei drei öffentlichen Führungen die Geschichte des Bismarckturms in Aumühle erzählt. Dabei sind 143 Stufen zu erklimmen.
Das weiße, schlanke Gebäude ist eine Besonderheit unter den zahlreichen Säulen und Türmen, die im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu Ehren des ersten Reichskanzlers errichtet wurden. Für seinen Bau wurden keine Spenden gesammelt und er erfüllte eine im Alltag wichtige Funktion: Der Immobilienentwickler Emil Specht ließ einen Wasserturm bauen, um die Versorgung der Villenkolonie Sachsenwald-Hofriede mit Frischwasser abzusichern. Das Innere stattete er als Gedenkort für Otto von Bismarck aus. Am Tag des offenen Denkmals lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung gemeinsam mit der Stiftung Aumühle und dem Gemeindearchiv zu drei öffentlichen Führungen ein. Treffpunkt ist der Außenbereich. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist. Der Turm ist nicht barrierefrei, und die 143 Stufen sind teilweise über eine enge Wendeltreppe zu bewältigen.