Die Grenzen des Sag- und Machbaren werden in den USA beinahe täglich weiter verschoben: Neben Bedrohungen und Repressalien gegen die Bevölkerung, der Zuspitzung internationaler Krisen und dem Abbau demokratischer Grundrechte werden autoritäre Gesten normalisiert, Sprache verroht und Loyalität wichtiger als Realität
Seit Anfang des Jahres wurden zwei Menschen auf offener Straße in Minneapolis erschossen – die Videos von den Szenen zeigen Hinrichtungen durch schwerbewaffnete Beamte der Einwanderungsbehörde ICE, die als paramilitärischer Arm der Trump-Regierung handeln.
Ist das Faschismus – oder eine Vorstufe? Und woran erkennt man eigentlich den Moment, in dem Demokratie zur Fassade wird? Vielleicht beginnt das Problem genau dort, wo man das nicht mehr weiß.
In dieser unübersichtlichen Lage in stark verunsichernden Zeiten möchten wir einen Raum zur Orientierung bieten: Dr. Thomas Zimmer wird für uns die Lage analysieren, Hintergrundinformationen liefern und für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.
Input und Diskussion
Dr. Thomas Zimmer – Historiker, Hamburg
Thomas Zimmer ist Historiker und arbeitet in Hamburg als freier Autor und Publizist zur Geschichte und Gesellschaft der USA. Sein Interesse gilt insbesondere den jüngeren Entwicklungen im Konservatismus und dem Aufstieg der radikalen Rechten. Vor seiner Rückkehr nach Deutschland im Sommer 2025 lehrte er jahrelang als Professor für Internationale Geschichte an der Georgetown Universität in Washington, D. C.
Moderation
Frieda Wirtz – hbs Hamburg
Eintritt frei
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg