Mit dem Erfolg des Fairen Handels am Markt stieg das Interesse „faire Produkte“
anzubieten auch bei Händlern, die sich für die inhaltlichen Hintergründe nicht interessieren:
Was zählt ist der potentielle Gewinn. Denn „fair“ ist kein geschützter Begriff.
Es entstanden in der Folge zahlreiche Labels, mit denen eine Ware erfolgreich
vermarktet werden sollte. Diese führten aber ebenso wie kritische Berichte in den
Medien eher zu Verwirrung und Verunsicherung bei den Konsument*innen. Das Interesse
im Fairen Handel ist daher groß, das eigene Label so sicher wie
möglich zu gestalten.
Die Romero Initiative (CIR) veröffentlichte 2025 ihren überarbeiteten „Wegweiser
durch das Label-Labyrinth“, in dem die Organisation die gängigsten Nachhaltigkeitslabels
in Bezug auf soziale Standards, ökologische Kriterien und Glaubwürdigkeit
analysiert. Anne Sträßer hat hieran mitgearbeitet, wird die Einzelheiten vorstellen
und Fragen beantworten.