Mit dem Regisseur und drei Autor*innen
Wir zeigen „Jenseits der Grenze - Walter Benjamin 1892-1940“ von Gerd Roscher (1990). Der Dokumentarfilm recherchiert und verdichtet Benjamins letzten Tag, den mühevollen Aufstieg über die Pyrenäen, den Grenzübertritt und die tiefe Hoffnungslosigkeit, als Benjamin erkennen muss, am Endpunkt seiner Flucht angekommen zu sein.
Gabriel Bornstein liest aus dem Romanmanuskript „Café Berlin“ über einen Jungen aus Madagaskar, der nach Italien reisen will, um mit dem Papst über die Armut in der Welt zu sprechen und von der italienischen Polizei in ein Flüchtlingsghetto gebracht wird.
Christine Sterly-Paulsen liest „Madagaskarplan“. Eine persönliche und zugleich politische Annäherung an eines der ärmsten Länder der Welt.
Zu Gast ist Eter Hachmann, gebürtige Georgierin und Sozialbürgermeisterin in Dessau-Roßlau. „Warum fliehen Menschen aus ihren Heimatländern? In meinem Text möchte ich über die Gründe für Flucht und Exil anhand von fünf konkreten Beispielen sprechen und die unterschiedlichen Facetten dieses sehr emotionalen Themas aufzeigen.“
Eine Veranstaltung der Drehbuchwerkstatt Hamburg, gefördert von „Hamburg Stadt mit Courage“
Im Anschluss an die Veranstaltung ist Zeit zum persönlichen Austausch im Metropolis-Kinocafé