Chris Walden ist so etwas wie der Roland Emmerich der deutschen Musik: Der gebürtige Hamburger verdient heute sein Geld als erfolgreicher Filmkomponist in LA. Zum Vierzigsten der Hamburger Camerata komponiert Walden ein Stück mit dem vielversprechenden Titel »More to come«.
Der Bandoneonist Christian Gerber ist ein ausgewiesener Experte für die Musik des argentinischen Tango-Großmeisters Astor Piazzolla. Dessen Musik arrangierte Gerber u. a. für Streichorchester und ein Tango-Quartett aus Bandoneon, Violine, Kontrabass und Klavier. »Virtuos und beseelt, dramatisch und schmachtend, zärtlich und zupackend«, so befand etwa BR Klassik.
Außerdem auf dem Programm: die sonnigste und heiterste Reiseerinnerung der Musikliteratur, die Vierte, »italienische« Sinfonie vom Hamburger Felix Mendelssohn. »Die Verächter der italienischen Musik, werden einst in der Hölle ihrer wohlverdienten Strafe nicht entgehen«, warnte seinerzeit der Rossini-Fan Heinrich Heine. Um das Seelenheil aller Besucher sicherzustellen, hat der italienische Dirigent Gianluca Febo für sein Gastspiel bei der Hamburger Camerata also gleich noch Rossinis Ouvertüre zu »Il barbiere di Siviglia« mitgebracht.
BESETZUNG
Hamburger Camerata Orchester
Rodrigo Reichel Violine
Frank Skriptschinski Kontrabass
Christian Gerber Bandoneon
Ulrike Payer Klavier
Gianluca Febo Dirigent
PROGRAMM
Chris Walden
More to come
Astor Piazzolla
Piazzolla Concertant
Gioachino Rossini
Ouvertüre zu »Il barbiere di Siviglia«
- Pause -
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische«