»Für mich war Chopin schon immer wie ein Idol, und seine Musik liegt mir seit meiner Kindheit sehr am Herzen. Als ich mich als Musiker weiterentwickelte, wurde mir bewusst, wie natürlich er meine eigenen Kompositionen beeinflusste.« Mit diesem Bekenntnis zeigt der japanische Pianist Hayato Sumino, wie stark ihn die Musik des polnischen Romantikers künstlerisch geprägt hat. Gerade durch seine Chopin-Interpretationen hat er sich international einen Namen gemacht – nicht zuletzt als Halbfinalist beim renommierten Chopin-Klavierwettbewerb 2021. Seitdem ist Sumino auf den bedeutendsten Konzertbühnen zu erleben und lotet mit seiner unnachahmlichen Art die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart neu aus. So auch auf seinem im Januar 2026 erschienenen Album Chopin Orbit, auf dem er Werke des polnischen Komponisten mit Eigenkompositionen und Stücken anderer Tonschöpfer in Beziehung setzt. Zum ersten Mal gastiert er mit diesem Programm nun auch in der Laeiszhalle und knüpft damit an seine fulminanten Debütkonzerte bei ProArte im Kleinen und Großen Saal der Elbphilharmonie an.
BESETZUNG
Hayato Sumino Klavier
PROGRAMM
Frédéric Chopin
Scherzo Nr. 1 h-Moll op. 20
Frédéric Chopin
Étude As-Dur op. 25/1 »Harfenetüde«
Hayato Sumino
Lydian Harp
Frédéric Chopin
Sonate b-Moll op. 35
Camille Saint-Saëns / Franz Liszt, Hayato Sumino
Danse macabre op. 40
- Pause -
Frédéric Chopin
Mazurka a-Moll op. 59/1
Frédéric Chopin
Étude Ges-Dur op. 10/5
Hayato Sumino
White Keys
Hayato Sumino
Imaginary Polonaise
Frédéric Chopin
Étude a-Moll op. 25/11
Igor Strawinsky
Danse infernale
Igor Strawinsky
Berceuse
Igor Strawinsky
Finale