Heime, Häuser, Brutstätten bringt Künstler:innen und Denker:innen zusammen, alltägliche Vorstellungen von Schutzraum gemeinsam zu hinterfragen. Aus welchem Stoff wird Schutz gewebt und wie sprechen Architekturen des öffentlichen Raums zu uns Bewohner:innen. Verteilt auf zwei Ausstellungen im MOM Art Space und im hinterconti sowie an ausgewählten Orten in der Stadt, thematisieren Skulpturen, Installationen, Filme, Malerei und partizipative Performances Verletzlichkeit und Widerständigkeit in unseren Wohn- und Lebensräumen.
Ausgehend von Geschichten, die materiell und architektonisch verankert sind, eröffnen die Kunstarbeiten Zonen der Begegnung und des Perspektivwechsel. Ob durch die Verwendung von Fundstücken, die Arbeit mit verlassenen Orten und Architekturen oder die Beobachtung alltäglicher Szenarien aus dem eigenen Fenster - es sind fragile Gerüste, die auf wohlbekannte Gestalten und Formationen treffen.
Eine Reihe von Gesprächen, Kunstaktionen & Workshops begleiten das Ausstellungsprogramm.
Wir laden Sie herzlich ein, die Kunstprojekte mit uns gemeinsam zu begehen und zu aktivieren.