Schauspiel von Hermann Sudermann. Regie: Raimer Neufeldt.
Das Stück erzählt die Geschichte von Marikke und Georg über Ihre verbotene Liebe und die Magie der Johannisnacht.
Auf einem ostpreussischen Gut Ende des 19. Jahrhunderts entflammt zur Sommersonnenwende eine leidenschaftliche und zugleich tragische Geschichte. Marikke, eins als verarmtes "Notstandskind" aufgenommen, steht plötzlich zwischen Pflicht und Verlangen. Als die Tochter des Hauses heiratet, bricht Marikkes heimliche Liebe zu dem Bräutigam Georg hervor. Eine Liebe, die auf dem Boden tiefster Verbundenheit, aber auch unausgesprochener Sehnsucht gewachsen ist.
In der magischen Johannisnacht erwacht das Wilde in Ihr, verstärkt durch das plötzliche Auftauchen ihrer verwahrlosten Mutter, in der sich das Ungesetzliche und Ursprüngliche spiegelt. Das was auch in Marikke schlummert.
Doch am Ende entscheiden sich Marikke und Georg, gegen Ihre Gefühle. Aus Treue gegenüber dem Hause Vogelreuter. Marikke erkennt in ihrer Mutter die zerstörerische Kraft, die sie übernehmen will. Georg wählt den Weg der Vernunft und der Pflicht.
Was bleibt? Eine einzige Nacht voller Leidenschaft. Das Johannisfeuer, welches auch für Marikke brannte. Ein kurzer Moment des Glücks, der ihr nie mehr genommen werden kann.