Zwischen Trauer und Trost, Diesseits und Ewigkeit entfaltet sich stets ein musikalischer Kosmos von außergewöhnlicher Ausdruckskraft. Mit den Musikalischen Exequien schuf Heinrich Schütz eines der bewegendsten geistlichen Werke des 17. Jahrhunderts – eine Klang gewordene Meditation über Vergänglichkeit, Hoffnung und das Leben nach dem Tod. Schütz verbindet deutsche Bibelworte mit kunstvoller Polyphonie zu einem Werk von berührender Kraft und zeitloser Schönheit.
Ergänzt werden die Musikalischen Exequien durch ausgewählte geistliche Kompositionen von Marc-Antoine Charpentier, dessen französische Klangsprache mit ihrer Eleganz, Farbenvielfalt und tiefen Spiritualität. So begegnen sich in diesem Konzert zwei der bedeutendsten Meister des europäischen Barock und eröffnen einen vielschichtigen Dialog über Trost und Glauben. Ein Abend voller stiller Intensität und leuchtender Klangpoesie im intimen Rahmen des Kleinen Saals.
BESETZUNG
Kammerchor der Universität Göttingen Kammerchor
Mitglieder der lautten compagney BERLIN
Antonius Adamske Dirigent
PROGRAMM
Heinrich Schütz
Musikalische Exequien op. 7 SWV 279-281
sowie Werke von Marc-Antoine Charpentier