Es pfeift, knallt und trötet. Die Stimmung ist auf dem Höhepunkt angelangt, wenn die KlassikPhilharmonie Hamburg gegen Ende ihrer Proms-Konzerte Edward Elgars Marsch aus »Pomp and Circumstance« anstimmt. Im Stehen und rhythmisch Fähnchen schwenkend, singt das begeisterte Publikum »Land of Hope and Glory« mit. Nahezu alles, was zur ausgelassenen Atmosphäre beiträgt, ist erlaubt. Heiterkeit auf hohem Niveau heißt die Devise, wenn das Orchester seine Programm-Highlights präsentiert.
Von der schwergewichtigen Sinfonik bis zur leichten Muse: Die KlassikPhilharmonie Hamburg wurde 1978 durch den Dirigenten Robert Stehli gegründet; das Repertoire des Orchesters umfasst Werke vom Barock bis zur Moderne. Neben Konzerten bei Festspielen wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival ist die KlassikPhilharmonie regelmäßiger und gern gesehener Gast in der Hamburger Laeiszhalle. Die »Hamburg Proms« sind dabei eine echte Institution im Spielplan: Wie bei ihrem berühmten Londoner Vorbild, der »Last Night of the Proms«, bricht das Publikum auch bei den »Hamburg Proms« mit den strengen Konzertkonventionen und verleiht seiner Begeisterung durch Mitsingen, Mitklatschen und Tröten Ausdruck.
BESETZUNG
KlassikPhilharmonie Hamburg Orchester
Russell Harris Dirigent
PROGRAMM
Giuseppe Verdi
Ouvertüre zu »Un giorno di regno«
Gaetano Donizetti
Una furtiva lagrima (Heimlich aus ihrem Auge)
Gioachino Rossini
Largo al factotum (Ich bin das Faktotum)
Camille Saint-Saëns
Danse macabre
Georges Bizet
C’est toi ... Au fond du temple saint
Aram Khatschaturian
Säbeltanz
Gaetano Donizetti
Ah! Mes amis
Franz Lehár
Die lustige Witwe (Auswahl)
- Pause -
George Gershwin
Ouvertüre zu »Strike Up The Band«
Benny Andersson
Anthem
Richard Rodgers
There is Nothin’ Like a Dame (South Pacific) / (In Zusammenarbeit mit Oscar Hammerstein II)
Henry Wood
Fantasia on British Sea Songs
Hubert Parry
Jerusalem