Kammermusik zwischen Aufbruch, Leidenschaft und innerer Freiheit. Unter dem Titel "Les Révolutionnaires / Die Revolutionären" begegnen sich Werke von Beethoven, Fauré und Saint-Saëns - Musik voller Energie, Dramatik und poetischer Tiefe.
Im Zentrum steht der revolutionäre Geist nicht nur als politisches Ereignis, sondern als künstlerische Kraft: der Mut, neue Wege zu gehen, Formen zu verändern und Gefühle unmittelbar hörbar zu machen.
Beethovens späte Cellosonaten öffnen den Blick in eine neue musikalische Freiheit, in der Cello und Klavier als gleichberechtigte Stimmen miteinander sprechen. Faurés zweite Cellosonate führt diese Suche nach Ausdruck in eine feinere, nach innen gerichtete Klangwelt; ihr langsamer Satz geht auf einen Chant funéraire zurück, den Fauré zur Gedenkfeier des hundertsten Todestages Napoleons schrieb. Saint-Saëns' erste Cellosonate verbindet klassische Klarheit mit leidenschaftlicher Dramatik und romantischem Aufbruch. So entsteht ein Konzertabend zwischen Erinnerung und Erneuerung, zwischen französischer Eleganz und beethovenscher Radikalität - lebendige Kammermusik über Freiheit, Leidenschaft und die Kraft des Neubeginns
Violoncello: Clovis Michon
Klavier: Yangzi Li
Der Eintritt ist frei.