Was kann es für Cellofans Schöneres geben als ein Solokonzert von Camille Saint-Saëns? Die Antwort ist einfach: zwei Cellokonzerte aus der Feder des Grandseigneurs der französischen Tonkunst! Das sieht Sol Gabetta ganz genauso und bringt kurzerhand beide Meisterwerke mit nach Hamburg. Zu Saint-Saëns hat die Starcellistin ohnehin ein besonders inniges Verhältnis: Mit seinem berühmten a-Moll-Konzert gab sie ihr Orchesterdebüt. Auf der Bühne ist der Komponist seither einer ihrer treuesten Begleiter – und sie eine seiner überzeugendsten Fürsprecherinnen. Aber dessen beide Cellokonzerte an nur einem Abend: Das hört man auch von ihr nicht alle Tage. Gabetta ist überzeugt, dass Saint-Saëns die Cellisten herausgefordert hat, »etwas Besonderes zu machen: Ich meine damit nicht etwas völlig Verrücktes, das sich von allen anderen unterscheidet, sondern etwas Magisches.« Etwas Magisches? Bei Gabetta ist es garantiert.
BESETZUNG
Les Siècles Orchester
Sol Gabetta Violoncello
Antonello Manacorda Dirigent
PROGRAMM
Claude Debussy
Prélude à l’après-midi d’un faune
Camille Saint-Saëns
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33
- Pause -
Camille Saint-Saëns
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 d-Moll op. 119
Claude Debussy
La mer