Ein partizipatives Projekt über eine Nichtdefinition. Regie: Michael Müller.
„If you give us the time, we‘ll give you the experience.” Wir sind Juno, Less und Micha und performen »Lipstick Quings Revolution«. Wir lassen uns mit euch auf das „nasty Provisorium“ des binären Denkens, der Geschlechtlichkeit, auf Utopien, Realitäten, das Unerreichbare, also die Nichtdefinition ein. Auf all das, was unser Leben erst lebbar und vielfältiger macht. – Okay, es stürzen nicht gleich die Mauern von Jahrtausenden ein, aber schlagen wir ein Loch in den Beton der Geschichte und schauen uns in die Augen. Es entsteht aus der Begegnung mit euch, dem Material des Stücks, unseren Erinnerungen und unseren Songs, die wir auf der Bühne performen, ein neu definiertes Gebiet. Worauf es ankommt, ist, dass sich nie etwas ausschließt, dass immer erst aus der Diskussion über Gender, Liebe und Identitätsmodellen, aus der Verbindung von Dingen, so gegensätzlich sie zunächst scheinen mögen, etwas entsteht, das sich darüber hinaus entwickelt. Und vielleicht müssen wir irgendwann nicht mehr über dieses Thema sprechen, weil es egal geworden ist. Joyn us tonight!
Zum Abschluss seiner langjährigen Tätigkeit im Jugendbereich des SchauSpielHauses inszeniert Michael Müller erstmals im RangFoyer.