mit Johannes de Wall (Wasser- und Bodenverband Schwartau)
Der Wasser und Bodenverband (WBV) Schwartau ist nicht nur ein Gewässerunterhaltungsverband, sondern verfolgt auch zielgerichtet die naturnahe Entwicklung seiner Fließgewässer. Mit verschiedenen Maßnahmen setzt er die europäische Wasserrahmenrichtlinie um, die den guten ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potential für alle Gewässer bis 2027 vorschreibt. Neben dem Leuchtturmprojekt "Auenprojekt Schwartau" gibt es im Verbandsgebiet eine Vielzahl von Beispielen, wie der Interessensausgleich zwischen naturnaher Gewässerentwicklung und den Anforderungen einer modernen Kulturlandschaft gelingen kann. Der Vortrag zeigt auf, welche Defizite an den Gewässern des Verbandes bestehen und mit welchen Maßnahmen diese überwunden werden können. Dabei werden auch Restriktionen, Zuständigkeiten, die Organisationsstruktur und bewährte Methoden zur Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt.
Johannes de Wall studierte an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Wasser- und Bodenmanagement (Umweltingenieurwesen) und Wasserwirtschaft im globalen Wandel und ist seit dem 01.08.2022 als Verbandsingenieur für den WBV Schwartau zuständig.
Gemeinsame Veranstaltung vom Museum für Natur und Umwelt und dem NABU Lübeck