Eine spannende Ausstellung über die verborgenen Altlasten der Ostsee und die aufwendige Bergung versenkter Munition vor der Lübecker Bucht.
Freue dich auf eine eindrucksvolle Sonderausstellung über ein verborgenes Kapitel der Ostsee-Geschichte direkt vor der Küste der Lübecker Bucht. Die Ausstellung „Munition im Meer – das explosive Erbe“ im Regionalmuseum beleuchtet die Folgen der Munitionsverklappung nach dem Zweiten Weltkrieg und zeigt, welche Herausforderungen bis heute unter der Wasseroberfläche verborgen liegen.
Mehr als 80 Jahre nach Kriegsende beginnt die Bergung zahlreicher Bomben, Granaten, Minen und weiterer Kampfmittel aus der Ostsee. Nach 1945 wurden enorme Mengen an Waffen und Munition gezielt in Nord- und Ostsee entsorgt. Allein in der Lübecker Bucht lagern bis heute rund 300.000 Tonnen versenkter Kampfmittel, davon etwa 50.000 Tonnen vor Pelzerhaken und Haffkrug.
Die Ausstellung widmet sich den umfangreichen Bergungsmaßnahmen der Jahre 2024 und 2025 und zeigt anschaulich, wie die gefährlichen Altlasten aufgespürt, kartiert und geborgen werden. Thematisiert werden außerdem die Risiken für Mensch, Tier und Umwelt, die von den zunehmend korrodierenden Behältern ausgehen.
Spannende Einblicke in moderne Bergungstechniken, historische Hintergründe und wissenschaftliche Untersuchungen machen die Ausstellung zu einem informativen Erlebnis für alle, die sich für die Geschichte und Umwelt der Ostsee interessieren.
Das Regionalmuseum öffnet die Sonderausstellung regelmäßig an Wochenenden sowie dienstags.