Gipfeltreffen der Weltklasse: Die Symphoniker Hamburg präsentieren ein »Concertissimo«: Ihr zehntes und damit letztes Sinfoniekonzert der Saison verschmilzt unter der Leitung von Chefdirigent Sylvain Cambreling als strahlender Höhepunkt im Spielplan mit dem diesjährigen Martha Argerich Festival.
Der Abend steht im Zeichen des Dialogs – zwischen Instrumenten, Epochen und Weltstars: Brahms’ Doppelkonzert ist ein Werk der Versöhnung, bei dem Gil Shaham und Dai Miyata ihre Stimmen zu einem dichten, emotionalen Zwiegespräch verweben.
Schumanns Klavierkonzert in a-Moll gehört zu den Schlüsselwerken der Romantik und das, obwohl der Komponist nur ein einziges Werk dieser Gattung komponierte. Es ist ein Konzert, das statt bloßer Virtuosität tiefe Seele und eine fast kammermusikalische Verbundenheit zwischen Klavier und Orchester fordert. Wer wäre für den Solo-Part also besser geeignet als die legendäre Martha Argerich?
Im Finale zeigen die Symphoniker Hamburg ihre gesamte klangliche Bandbreite. Bartók lässt in seinem Konzert für Orchester jedes Instrumentenregister selbst zum Solisten werden – ein virtuoses Feuerwerk aus Rhythmik, Spielfreude und orchestraler Brillanz.
BESETZUNG
Symphoniker Hamburg Orchester
Gil Shaham Violine
Dai Miyata Violoncello
Martha Argerich Klavier
Sylvain Cambreling Dirigent
PROGRAMM
Johannes Brahms
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Robert Schumann
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
Béla Bartók
Konzert für Orchester Sz 116