Das geht unter die Haut! Wer bereit ist für Musik, die an Abgründe des irdischen Daseins führt, ist im Konzert des Cleveland Orchestra genau richtig. Nach vier Jahren Pause kehrt der traditionsreiche Klangkörper zurück in die Elbphilharmonie und bleibt sich in künstlerischer Qualität und Programmatik treu. Seit fast einem Vierteljahrhundert formt Franz Welser-Möst die luxuriöse Klangkultur dieses führenden amerikanischen Orchesters. Bevorzugt im Zentrum der gemeinsamen Arbeit: Musikwerke, die das Leben befragen. Dieses Mal geben Welser-Möst und das Cleveland Orchestra erschütternde Einblicke in ein gequältes Komponisten-Ich und die Gedankenwelt am Ende eines erfüllten Künstlerlebens. An ihrer Seite: Golda Schultz, die mit traumschöner Wärme und Strahlkraft in der Stimme den »Vier letzten Liedern« die berührende Vollkommenheit verleiht, die Strauss ihnen einkomponiert hat.
BESETZUNG
The Cleveland Orchestra Orchester
Golda Schultz Sopran
Franz Welser-Möst Dirigent
PROGRAMM
Richard Strauss
Vier letzte Lieder TrV 296
- Pause -
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 8 c-Moll op. 65