Im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2026 stellen Hanna Malzahn und Sigrid Gruber in der Ausstellung „Urbane Verschachtelungen“ Arbeiten zum Thema Architektur aus.
Hanna Malzahn zeigt Arbeiten, deren Bildidee die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lassen. Sie lösen Architekturelemente auf, um sich neu zu erfinden und neu zu positionieren. Fragmentarisch sind Scherenschnitte aus Papier, wie Drucke und Zeichnungen eingearbeitet, die sich durch Übermalung und zeichnerische Erweiterungen sowie durch eine angleichende Farbgebung in die Gesamtkomposition einfügen. Sie integrieren vielfältige architektonische Stile und Perspektiven und lassen die Welt zusammenrücken, schaffen Verbindungen und Vernetzungen und überwinden Grenzen.
Sigrid Gruber beschäftigt sich bei diesem Projekt mit armen Materialien, der L`Art Pauvre. Sie bestehen in der Hauptsache aus Verpackungsmaterial. Die Materialien stehen für die Ursprünglichkeit und sind in direktem Kontrast zur jetzigen Atmosphäre der Stadt anzusehen. Daraus lässt sie in Anlehnung an Architektur abstrakte neue Gebäude entstehen. Sie möchte diese gegensätzlichen Aspekte, nämlich Material und Zeit in Einklang bringen und ihnen in ihrer Kunst Raum geben.
Auch sind interaktive Raum-Bauten der Besucher möglich und erwünscht.