Die Rundlinge im Wendland hatten ihre Nutzgärten nicht auf den dafür oft ungeeigneten Hofstellen, sondern vor dem Dorf in der Ackerflur. In alten Karten sind sie z.T. bis heute als „Kohlgarten“, „Kohlhoff“ oder „Sieleitz“ ausgewiesen. Es waren vom Flurzwang nicht betroffene Gemeinschaftsgärten, in denen jeder Bauer des Dorfes einen eigenen Streifen Land zur freien Bewirtschaftung für die Versorgung seiner Familie und der dort Tätigen hatte. Diese Kohlgärten sind heute nicht mehr als solche bewirtschaftet. Stattdessen wurden die Flächen verpachtet, verkauft oder sind Bauland geworden. Der Vortrag ist Auftakt zum Projekt des Rundlingsvereins „Bauerngärten – Nutzgärten der Bäuerinnen im Wendland“ und zeigt am Beispiel der historischen Kulturlandschaft Rundlinge bei Lüchow auf, wie sich die Gärten im Laufe der Geschichte verändert haben. Es soll diskutiert werden, ob das Konzept gemeinschaftlicher Nutzgärten heute in anderem Gewand wieder Sinn macht.
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Vortrag: Historische Kohlgärten im Wendland Vorträge & Diskussionsrunden
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