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Komet Ausgeh-Oase in St. Pauli

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Wer unweit der Reeperbahn bei guter Musik und ehrlichem Bier mit der Nachbarschaft feiern möchte, der ist im Kometen genau richtig.

Ist es Zufall, dass der leuchtende Schweif rund um den Nukleus eines Kometen von Astrophysikern auch „Koma“ genannt wird? Eigentlich egal, aber es passt. Denn in wohl kaum einer anderen Dive-Bar Hamburgs kann man sich so kommod ebenjenem Zustand entgegentrinken.

Sofort nach dem Eintreten umfängt den Gast ein dumpf-räuberhöhliges Ambiente – umso überraschender wirkt die herzliche Art, mit der das Tresenpersonal auch Wildfremde und Neulinge empfängt. Man nimmt entweder am Tresen oder in einer der zahlreichen düsteren Ecken Platz, die Sessel stammen aus dem Alt-Inventar des Kultkinos „3001“. An manchen Tagen in der Woche wird ein zusätzlicher Kellerraum geöffnet. 

Gereicht werden vor allem ortstypische Flaschenbiere (Astra und Co.) sowie eine recht gute Schnaps- und Wodka-Auswahl. Musik kommt entweder von der – laut Komet-Eigenwerbung – „besten Jukebox der Stadt“ oder von wechselnden DJs, deren Repertoire von Soul über Rockabilly und Surf bis hin obskurer Italomusik reicht.

Regelmäßig werden Veranstaltungen wie Kellerkaraoke oder Versteigerungen von Vinylplatten und VHS-Kassetten durchgeführt. Für sportliche Betätigung ist gesorgt: Flipperautomat und Kickertisch gestatten ein Mindestmaß an Leibesertüchtigung. Und am Wochenende kann getanzt werden. 

Im Kometen lohnt der Blick aufs Detail: So finden wir in den – recht räudigen – Toiletten unter anderem eine Grubenlampe namens Guido. Auf dem Tresen steht nicht nur ein großer Globus für alle diejenigen, die spontan ihrer Geografiekenntnisse aufbessern möchten, sondern auch ein nicht minder gigantisches, sinister wirkendes Gurkenglas; Todesmutige lassen sich die nach Essig, Zwiebeln, Pimentkörnern, Teer und Nikotin schmeckende Spezialität zu später Stunde munden. Der Zigarettenautomat ist auf eine spontane Reinkarnation von Helmut Schmidt vorbereitet, es gibt Mentholzigaretten.

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