Hamburgs einziges Bunkermuseum erinnert an die dunklen Stunden der Hamburger Geschichte. Während des zweiten Weltkriegs bot der Bunker hunderten Menschen Schutz vor Bombenangriffen.
Fünf Meter unter der Erde, ein Meter starke Betonwände: Für viele Menschen war der Bunker lange Zeit Zufluchtsort und letzte Hoffnung. Heute zeugt das Bunkermuseum von den Schreckensmomenten, die die Bewohner Hamburgs während der Bombenangriffen durchlebten.
Das Bauwerk
Der Bau des Bunkers startete im April 1940 und wurde ein Jahr später fertiggestellt. Ein Eingangsbereich, eine Gasschleuse, vier Röhren und ein Notausstieg komplementieren das Bauwerk. Jede Röhre bot bei Angriffen je 50 Personen Platz.
Erinnerung
Der unterirdischer Vier-Röhrenbunker wurde mit nachgebautem Mobiliar in seinen ursprünglichen Zustand gebracht. Schriftstücke und Tonbandaufnahmen stellen die persönlichen Erlebnisse von Zeitzeugen während der Luftangriffe auf Hamburg-Hamm 1943, aber auch die von Bewohnern des Londoner Stadtteiles Holborn auf ihr Wohngebiet dar. Das Bunkermuseum ist jeden Donnerstag (außer an Feiertagen) geöffnet. Führungen für Gruppen und Schulklassen finden auch an anderen Wochentagen statt.