Emma glaubt nicht an Feen
präsentiert vom Harbour Front Literaturfestival Hamburg und Thalia
Zum Harbour Front Literaturfestival kommt Cornelia Funke mit ihrem Illustrator Elias Linnekuhl nach Hamburg. Gemeinsam erzählen sie von Feen, Füchsen und Brombeeren, von Natur und Fantasie, vom Zeichnen, Schreiben und Erfinden.
Gibt es Feen? Emma würde diese Frage ziemlich entschieden beantworten: natürlich nicht! Denn Emma ist elf Jahre alt, findet Schule anstrengend und interessiert sich für Dinge, die man beobachten, anfassen, retten oder erforschen kann: Pflanzen, Schnecken, Tiere, den verwilderten Park nebenan. Sie ist kein Mädchen, das an Märchen glaubt. Sie ist ein Mädchen, das nach draußen will.
Aber was, wenn die Welt dort draußen viel größer ist, als man denkt? Was, wenn ein merkwürdiges Insekt einen bis tief hinein in ein Brombeerdickicht lockt? Und was, wenn man sich plötzlich auf einer blühenden Lichtung wiederfindet – wunderschön, geheimnisvoll und nicht ungefährlich? Im nächsten Moment ist Emma auf die Größe einer Maus geschrumpft. Über ihr flattern Wesen mit Flügeln. Feen also? Tatsächlich. Nur leider sind diese Feen alles andere als entzückt darüber, dass ein Mensch ihre verborgene Welt entdeckt hat. Einige wollen Emma den Füchsen überlassen. Allein die Distel-, die Löwenzahn- und die kleine Glockenblumenfee wagen es, ihr zu helfen.
Cornelia Funkes neues Kinderbuch „Emma glaubt nicht an Feen“ ist eine Abenteuerreise in eine Welt, die ganz nah bei uns liegt und die wir trotzdem oft übersehen: in Gräsern, Blüten, Dornen, Insekten, kleinen Tieren und allem, was nicht von Menschen gemacht ist. Emma lernt, mit Pflanzen und Tieren zu sprechen. Sie lernt aber auch, dass diese Welt bedroht ist – und dass Staunen nie harmlos ist, wenn daraus Verantwortung entsteht.
Eine Veranstaltung für Kinder, Eltern und alle, die sich von Cornelia Funke zeigen lassen möchten, wie viel Abenteuer in einem Brombeerdickicht, einem Insekt und einem genauen Blick auf die Natur stecken kann.