Fast jede*r kennt „Effi Briest“ von Theodor Fontane – als Klassiker der Weltliteratur, oft auch als Schulstoff. Die junge Effi heiratet den deutlich älteren Baron von Innstetten und landet durch eine Affäre mit Major von Crampas in der gesellschaftlichen Isolation. So weit, so bekannt. Effi, ach, Effi. Der junge Autor Moritz Franz Beichl nimmt sich den Stoff „sehr frei nach Theodor Fontane“ vor und holt Effi als Figur aus ihrer Passivität heraus. Effis Sehnsüchte stehen im Mittelpunkt: Empowerment statt Erstarren vor toxischer Männlichkeit.
„Effi, Ach, Effi Briest“ ist eine kraftvolle, komische Romanüberschreibung voller Gesellschaftskritik und klugem Witz.
EFFI, ACH, EFFI BRIEST - Frei nach Fontane, frei von Fontane, mit fast keinem Satz von Fontane, wer braucht schon Fontane, wenn man Effi hat? Sonstige
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