Fett ist nicht gleich Fett: Welche Aufgaben Fettgewebe im Körper übernimmt und warum seine Verteilung unsere Gesundheit beeinflusst, erklärt Prof. Dr. Susanne Keipert.
Körperfett hatte lange den Ruf, lediglich als Energiespeicher zu dienen. Heute wissen wir, dass Fettgewebe weit mehr Aufgaben übernimmt. Es beeinflusst unser Hungergefühl und die Sättigung, trägt zur Regulierung des Blutzuckers bei und wirkt auf das Herz-Kreislaufsystem. Bestimmte Fettzellen können sogar Energie verbrennen und Wärme erzeugen.
Doch Fett ist nicht gleich Fett: Seine Wirkung hängt entscheidend davon ab, an welcher Stelle im Körper es gespeichert wird.
Welche verschiedenen Arten von Fettgewebe es gibt, wie sie sich bei Übergewicht verändern und warum ihre Verteilung im Körper eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielt, erläutert Prof. Dr. Susanne Keipert in einer Öffentlichen Sonntagsvorlesung. Sie ist Professorin der Universität zu Lübeck und leitet die Forschungsgruppe Metabolische Inflammation am Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.