Alle sind eingeladen selbst zu erleben, wie sich das Theater der Gefühle verändert, wenn man nicht nur zuschaut, sondern auch mitmacht. Große Gefühle ist keine klassische Theateraufführung, sondern eine verspielte Versammlung mit echtem Erkenntnisgewinn.
Im Theater geht es oft darum, Gefühle zu teilen. Wenn es gelingt, sind wir mit unseren Gefühlen nicht mehr allein - die anderen fühlen dann mit uns. Das Theater kennt viele Wege und auch ein paar Tricks, die dabei zu helfen, Gefühle zu teilen. Aber um ehrlich zu sein: Trotz aller Tools und Tricks, wissen wir nie vorher ganz genau, was passieren wird. Denn am Ende ist jedes Gefühl und jeder Moment im Theater einzigartig. Und das ist gerade das Spannende daran.
In dieser Probe mit Publikum schlagen Kinder Gefühle vor, die im Theater geteilt werden sollen, und das Team auf der Bühne gibt alles, damit das dann auch passiert. Dabei stellen wir uns Fragen zum Zusammenhang von Gefühlen und Theater: Was passiert mit den Gefühlen, wenn wir sie teilen? Kann man sich Gefühle ausdenken? Welche Rolle spielen Musik, Licht und Schauspielkunst?
Kritisch schauen wir auf alte Vorstellungen, die in schwierigen Worten wie „Katharsis“ oder “Agitation” stecken: Müssen wir von Gefühlen gereinigt werden? Sollte das Theater Gefühle ausgleichen oder lieber stärker machen?
Dabei begegnen wir traurigen Erwachsenen, wütenden Kindern, klassischen Dramen und klären schließlich auch, was Gefühle eigentlich mit Tieren zu tun haben. Alle sind eingeladen selbst zu erleben, wie sich das Theater der Gefühle verändert, wenn man nicht nur zuschaut, sondern auch mitmacht. Große Gefühle ist keine klassische Theateraufführung, sondern eine verspielte Versammlung mit echtem Erkenntnisgewinn. Diese Probe richtet sich an Menschen ab 8 Jahren - wild, schüchtern oder laut – und fragt: Wie fühlen sich Kinder heute? Was macht das Theater mit unseren Gefühlen? Und was machen wir mit ihnen?
Von und mit: Sibylle Peters, Christopher Weymann, Sarife Afonso, Göktug Engel, Alexandra Owusu, Cornelia May, Menja Radke, Margaux Weiß und den Klassen 4 a, b, c, d und e der Grundschule Rahewinkel.
Gefördert durch den Projektfonds Kultur & Schule.