»Im Aufbruch« zeichnet musikalische Wege zwischen Bewegung, Öffnung und neuer Klangsprache nach. Mendelssohns Lieder ohne Worte entfalten eine Vielzahl von Charakteren – von dialogischer Nähe bis zu flirrendem Antrieb. Webers Violinsonate verbindet klassische Form mit lebendiger Ausdruckskraft, bevor Mendelssohns Klaviertrio c-Moll op. 66 eine gesteigerte Dringlichkeit und emotionale Weite erreicht. Im zweiten Teil weitet sich der Horizont: Dvořáks Largo eröffnet einen Raum der Erinnerung und Sehnsucht, Schumanns Stücke im Volkston suchen bewusst die Nähe zum Einfachen, während Nadia Boulanger eine neue, konzentrierte Klangsprache einführt. Beethovens »Gassenhauertrio« beschließt den Abend mit einer Bewegung, die Leichtigkeit und Struktur miteinander versöhnt.
BESETZUNG
Mark Gothóni Violine
Niklas Schmidt Violoncello
Arto Noras Violoncello
Michel Lethiec Klarinette
Juhani Lagerspetz Klavier
PROGRAMM
Felix Mendelssohn Bartholdy
Lieder ohne Worte op. 38/6 »Duetto«
Felix Mendelssohn Bartholdy
Lied ohne Worte A-Dur op. 62/6 »Frühlingslied«
Felix Mendelssohn Bartholdy
Lieder ohne Worte op. 19/6 »Venetianisches Gondellied«
Felix Mendelssohn Bartholdy
Lieder ohne Worte op. 67/4 »Spinnerlied«
Carl Maria von Weber
Sonate für Violine und Klavier C-Dur op. 10/6
Felix Mendelssohn Bartholdy
Klaviertrio c-Moll op. 66
- Pause -
Antonín Dvořák
Largo / aus: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
Robert Schumann
Fünf Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier op. 102
Nadia Boulanger
Trois Pièces für Violoncello und Klavier
Ludwig van Beethoven
Finale / aus: Klaviertrio B-Dur op. 11 »Gassenhauertrio«