Angst, Verzweiflung, Demut und schließlich Trost – diese menschlichen Gefühle finden in Mozarts Requiem ihre geniale musikalische Umsetzung. Ein Betrüger, der sich als Komponist ausgeben wollte, hatte zwei Jahre zuvor eben dieses Requiem heimlich bei Mozart in Auftrag gegeben. Mozart, von der Vorstellung ergriffen, ein Requiem für seinen eigenen Tod zu schreiben, starb tatsächlich während der Arbeit an diesem Werk, ohne es zu vollenden. Sein Freund und Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendete das Werk im musikalischen Sinne Mozarts. Lange Zeit wusste niemand, dass Mozart ein Requiem geschrieben hatte – erst viele Jahre nach seinem Tod stand die Urheberschaft Mozarts fest.
Die Fünfte Sinfonie, die »Schicksalssinfonie«, von Ludwig van Beethoven ist die vielleicht berühmteste Sinfonie der Musikgeschichte, nicht nur wegen der ersten vier Noten – über die Beethoven selber gesagt haben soll, »So pocht das Schicksal an die Pforte.« Inmitten des Aufruhrs von Krieg, Revolution und persönlichen Krisen schrieb Beethoven ein Werk, das die ganze Welt der Musik revolutionierte. Seine musikalische Reise von Moll ins Dur, von der Dunkelheit bis ins Licht inspirierte alle kommenden Generationen von Komponisten. Mindestens zwei Gemeinsamkeiten haben die Werke beider Komponisten: Innige Leidenschaft und die unbestrittene Fähigkeit, unsere Herzen zutiefst zu berühren. Zweifellos ein Doppel-Konzert der Superlative.
BESETZUNG
Coro di Praga Chor
Tschechische Symphoniker Prag Orchester
Monika Brychtová Sopran
Dita Stejskalová Alt
Roman Pokorný Tenor
Jakub Tolaš Bariton
Martin Peschík Dirigent
PROGRAMM
Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-Moll KV 626
- Pause -
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67