Wenn unterschiedliche musikalische Welten sich begegnen, entsteht Magie: »Japan trifft auf Beethoven II« lädt beim Martha Argerich Festival zu einem Abend voller Kontraste und Emotionen in die traditionsreiche Laeiszhalle ein.Den Auftakt macht das farbenreiche Klavierkonzert Nr. 4 »Akiko’s Piano« des japanischen Komponisten Dai Fujikura – ein modernes Klanggemälde, eindrucksvoll interpretiert von Akane Sakai gemeinsam mit den Symphonikern Hamburg unter der Leitung von Chefdirigent Sylvain Cambreling.
Mit seinem Klavierkonzert, das er für Martha Argerich schrieb, erzählt Fujikura die bewegende Geschichte der 19-jährigen Akiko, die in Hiroshima lebte und an den Folgen des Atombombenabwurfs starb. Im Zentrum des Werks steht ein außergewöhnliches Instrument: jenes Klavier, das die Explosion überstand und bis heute Spuren der Zerstörung trägt. Als musikalisches Plädoyer für Frieden verbindet das Konzert persönliche Erinnerung mit universeller Menschlichkeit – und lässt am Ende sogar Akikos originales Klavier erklingen.
Nach der Pause richtet sich der Blick ganz auf Ludwig van Beethoven: Mit elektrisierender Intensität lassen Martha Argerich und Maxim Vengerov zwei seiner kontrastreichen Violinsonaten aufleuchten – dramatisch, leidenschaftlich und voller Esprit. Ein packender Abend zwischen Gegenwart und Klassik, fernöstlicher Klangpoesie und europäischer Meisterschaft.
BESETZUNG
Symphoniker Hamburg Orchester
Maxim Vengerov Violine
Akane Sakai Klavier
Martha Argerich Klavier
Sylvain Cambreling Dirigent
PROGRAMM
Dai Fujikura
Klavierkonzert Nr.4 »Akiko’s Piano«
- Pause -
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier c-Moll op. 30/2
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier G-Dur op. 30/3