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Hamburg auf dem Weg zur 15-Minuten-Stadt

Der perfekte Mobilitätsmix mit hvv switch

Hamburg auf dem Weg zur 15-Minuten-Stadt Hvv switch – wie funktioniert das eigentlich?

Switcch oder Switch? Hvv App oder hvv switch? MOIA, SIXT share, Lime, TIER oder StadtRAD? So schön es ist, dass das Mobilitätsangebot in Hamburg stetig wächst, so verwirrend kann die Auswahl des richtigen Verkehrsmittels sein. Zum Glück arbeiten in Hamburg die meisten Beteiligten Hand in Hand und wir verschaffen euch einen Überblick, wie ihr von dieser Zusammenarbeit profitieren könnt.

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Im Jahr 2016 wurde das Projekt switcch gestartet, mit dem durch innovative Mobilität der Wechsel zwischen Bus, Bahn, Auto und Fahrrad erleichtert werden sollte. 2020 wurde das Konzept weiterentwickelt und in hvv switch umbenannt.  In der hvv switch App könnt ihr nicht nur hvv-Tickets kaufen, sondern auch Fahrten mit einem E-Roller von TIER, dem Ridesharing-Dienst MOIA oder einem Leihwagen von MILES, SIXT share oder cambio buchen.

Der Unterschied zwischen hvv App und hvv switch App ist blitzschnell erklärt. Mit der hvv App könnt ihr nach Fahrplänen für U-Bahnen, S-Bahnen, Busse und Fähren suchen und Tickets für diese Verkehrsmittel kaufen. Die hvv switch App nutzt ihr, wenn ihr schon wisst, wo es langgeht und ihr die Auswahl zwischen den hvv-Angeboten, E-Roller, Car- und Ridesharing haben wollt.

Wenn ihr nicht wisst, welches Verkehrsmittel für eure Route das schnellste oder günstigste ist, hilft euch Google Maps weiter. Habt ihr hier das beste Verkehrsmittel für eure Route gefunden, gelangt ihr mit einem Klick auf das hvv switch Logo in die hvv switch App, die automatisch das richtige Ticket für euch aussucht.

Für die Nutzung aller switch-Dienste müsst ihr euch einmalig registrieren, für die Nutzung eines Leihwagens müsst ihr außerdem eure Führerscheindaten hinterlegen. Dann könnt ihr bequem mit PayPal oder Kreditkarte bezahlen – egal, welches Angebot ihr nutzt.

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Der erste hvv switch Punkt wurde bereits 2013 am Berliner Tor eingerichtet, mittlerweile gibt es sie an 19 U- und S-Bahn-Stationen in der ganzen Stadt. Seit 2017 wurden außerdem 69 kleinere switch Punkte direkt in den Stadtteilen eingerichtet, um die kritische letzte Meile zu anderen Mobilitätsangeboten zu überwinden. Aktuell befinden sich alle switch Punkte in einem Halbkreis zwischen Altona, City Nord, Wandsbek und Hafencity.

Bis 2030 sollen weitere 134 switch Punkte dazukommen, damit in Zukunft überall in Hamburg das nächste Nahverkehrsangebot nur fünf Minuten entfernt ist. So sollen alle relevanten Ziele – wie Bäckerei, Friseur:in, Schule, Supermarkt – in nur 15 Minuten erreichbar gemacht werden. Die nächsten drei switch Punkte werden in Harburg entstehen, zudem werden Standorte in der Dieselstraße und am Kaltenkircher Platz realisiert.

Das Paradebeispiel für die Zukunft der Mobilität in Hamburg ist die U-Bahn-Haltestelle Kellinghusenstraße. Mehr als 80.000 Fahrgäste steigen hier täglich ein, aus oder um. Komplementär zu U-Bahn und Bus wurden hier in unmittelbarer Nähe zur Veloroute 13 ein Fahrradparkhaus mit kostenlosen Stellplätzen, Fahrradreparatur-Stationen und Schließfächern und ein hvv switch Punkt eingerichtet.

In und um Hamburgs erstem Fahrradparkhaus stehen 1000 Stellplätze für eigene Fahrräder zur Verfügung und es können StadtRÄDER ausgeliehen werden. Der switch Punkt verfügt über sieben Stellplätze für Leihwägen, die teilweise über Ladesäulen verfügen. Neben den vielen switch Punkten sollen in den nächsten Jahren außerdem mehr Fahrradparkhäuser entstehen, um den Hamburger Mobilitätsmix möglichst flexibel zu gestalten.

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