HABITAT bringt vier künstlerische Positionen zusammen, die das fragile Verhältnis von Mensch, Natur und Technik beleuchten.
Kuratiert von Claudia Rasztar
HABITAT bringt vier künstlerische Positionen zusammen, die das fragile Verhältnis von Mensch, Natur und Technik beleuchten. Johannes Fiola zeigt in eindringlichen Fotografien das Leben von Menschen auf Güterzügen – zwischen Sehnsucht, Unsicherheit und Kritik an globalisierten Transportwegen. Sina Heffner thematisiert die ambivalente Beziehung zum Tier: während Haustiere vermenschlicht werden, schreitet das Artensterben voran. Ihre Arbeiten verbinden Präparate, Keramik und Zeichnungen zu fragilen Bildwelten. Svenja Maaß kombiniert in Malerei und Collagen Tiere, Alltagsobjekte und Buchfragmente zu absurden Konstellationen, die mit Leichtigkeit und Ironie unser entfremdetes Verhältnis zur Tierwelt aufzeigen. Julia Nordholz schließlich schafft mit CHOIR OF FRAGMENTS (AT) eine sinnliche Installation aus Klang, Skulptur und Naturmaterialien, die Schutz, Zerbrechlichkeit und ökologische Fragilität erfahrbar macht.
Eintritt: 6,- €