Eine der meistgelesenen Autorinnen Deutschlands trifft auf einen Bestsellerautor und Essayisten, der das Persönliche als literarische und gesellschaftliche Frage behandelt: Ildikó von Kürthy und Daniel Schreiber gestalten beim Harbour Front Literaturfestival einen gemeinsamen Abend – als Gespräch, eigens für Hamburg entwickelt.
Ausgangspunkt ist eine Carte blanche für Ildikó von Kürthy und Daniel Schreiber. Die beiden sind gut befreundet, spazieren regelmäßig um die Alster und standen gemeinsam auf der Bühne bei der Buchpremiere zu »Alt genug«, die Daniel Schreiber moderierte. Für Harbour Front treffen sie sich zu einem Gedankenspaziergang, zu einem offenen Gespräch zweier Autoren, deren Themen sich berühren.
Ildikó von Kürthy schreibt seit vielen Jahren über Frauenleben, die Lebensmitte, Paar- und Familienbilder, über Körper, Alter, Selbstzweifel und die Zumutungen der eigenen Biografie. Sie ist direkt, komisch, verletzlich und sie begeistert damit ein großes Publikum. In »Alt genug« ist dieses Schreiben noch stärker zur autobiografischen Selbstbefragung geworden.
Daniel Schreiber erkundet in seinen Büchern »Nüchtern«, »Zuhause«, »Allein«, »Die Zeit der Verluste« und »Liebe!« Themen wie Abhängigkeit, Herkunft, Einsamkeit, Trauer und die gesellschaftspolitische Relevanz kollektiver Gefühle. Diese Themen kommen auch in seinen Schreibworkshops zum Tragen, von denen auch Ildikó von Kürthy einen besucht hat.
Ildikó von Kürthy und Daniel Schreiber gehen an diesem Abend ein Wagnis ein: Die konkrete Dramaturgie des Auftritts wird spontan entstehen. Gerade das macht diese Harbour-Front-Kreation so interessant: Ein Gespräch, das von gegenseitigem Vertrauen und der Neugier aufeinander getragen ist – und von der gemeinsamen Auseinandersetzung mit Themen, die so viele von uns bewegen.
BESETZUNG
Ildikó von Kürthy Gespräch
Daniel Schreiber Gespräch