Museum für Hamburgische Geschichte
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Museum für Hamburgische Geschichte

Eines der größten stadtgeschichtlichen Museen Deutschlands

Warum Hamburg ist, was es ist. Wer wissen möchte, wie aus dem Missionskastell Hammaburg die stolze Hansestadt und das sprichwörtliche Tor zur Welt wurde, ist im Museum für Hamburgische Geschichte richtig.

Das Museum für Hamburgische Geschichte wurde 1908 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor auf dem Gelände der ehemaligen Bastion Henricus, einem Teil der barocken Festungsanalage gebaut, die zwischen 1616 und 1625 durch den Holländer Jan van Valckenborgh errichtet worden war und die Stadt uneinnehmbar machte. Das im Jahr 1922 am Holstenwall eröffnete Museumsgebäude ist heute eines der größten stadtgeschichtlichen Museen Deutschlands. Der imposante Backsteinbau hat mittlerweile ein Glasdach zur Überdachung des Innenhofs. Die umfangreiche Sammlung reicht von den Anfängen Hamburgs um 800 bis zur Gegenwart.

Von der Piraterie in Hamburg und der Entwicklung zur modernen Metropole

Die Ausstellungen dokumentieren auf 1.000 Quadratmetern mit Liebe zum Detail den Wandel in Hamburg. Die umfangreiche Sammlung zur Geschichte der Stadt reicht von den Anfängen Hamburgs um 800 bis zur Gegenwart. Hier erfährt der Besucher alles Wissenswerte zu den Piraten des 14. und 15. Jahrhunderts, der Entwicklung zu einer modernen Metropole und einer der wichtigsten Hafenstädte Europas.

Highlight des Museums ist der so genannte Störtebeker-Schädel. Der 600 Jahre alte Schädel wurde 1878 beim Bau der Speicherstadt auf dem Grasbrook entdeckt. Der Kopf wird dem Piraten- Anführer Klaus Störtebeker zugeschrieben.

Über Schifffahrt, den Hamburger Hafen, Auswanderung und noch mehr

Zahlreiche Ausstellungen zu den Leitthemen Schifffahrt, Hafen und Auswanderung über Hamburg sowie die Abteilung „Juden in Hamburg“ stellen die Geschichte Hamburgs umfassend dar.

Doch abgesehen von den bedeutenden Exponaten der letzten 1200 Jahre, bietet das Museum auch zahlreiche Sonderausstellungen, Museumsfeste, Veranstaltungen und Hamburgs größte Modelleisenbahn in Spur 1. Mit seinem überdachten Innenhof zählt das Museum zu einem der schönsten Veranstaltungsorte Hamburgs.

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Kurz & Knapp

  • So viel Zeit muss sein 2 bis 3 Stunden
  • Nur hier Facettenreiche Entwicklungsgeschichte der Stadt Hamburg von ihren Anfängen um 800 bis zur Gegenwart
  • Anfahrt U-Bahn bis St. Pauli (5 Min. Fußweg), Bus bis Museum für Hamburgische Geschichte (1 Minute Fußweg)
  • Gastronomie „Bastion“ Bistro im Gebäude
  • In der Nähe Reeperbahn, St. Michaelis Kirche, Wallanlagen
  • Tipp Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
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