Streetart in Hamburg
© Urban Art Institute / Jérome Gerull
Streetart in Hamburg
© Urban Art Institute / Jérome Gerull
Streetart in Hamburg
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Walls can Dance

Freiraumgalerie für Urban Art in Hamburg-Harburg Große Kunst an hohen Wänden

In Hamburgs Süden tanzen die Wände. Ja, richtig gelesen, sie tanzen. Mit Walls Can Dance entsteht in Hamburg-Harburg Norddeutschlands größte zusammenhängende Freiraumgalerie für Urban Art. Walls Can Dance bringt Farbe in die Stadt und lädt Besucher:innen, Kunstinteressierte und Nachbar:innen ein, die Stadt neu zu erkunden! Bislang sind 13 großformatige Wandgemälde (Murals) entstanden und weitere sollen folgen! 

Mit Kreativität Brücken schlagen

Walls Can Dance will Brücken schlagen: Der Hamburger Stadtteil Harburg steht seit Jahren vor einer großen Herausforderung: Wie lässt sich die räumliche und funktionale Trennung der zwei zentralen Stadtteile "Innenstadt" und "Binnenhafen" aufheben? Eine riesige Bahn- und Autotrasse verstärkt das Gefühl, dass Welten zwischen dem boomenden Binnenhafen (Standort für Start Ups und schicke Neubauten) und der vom gebeutelten Einzelhandel geprägten Innenstadt liegen. Walls Can Dance verbindet mit den Wandgemälden beide Stadtteile und schafft so eine künstlerische Verbindung.  

Außerdem wird Harburg zu einem echten Geheimtip für Urban Art Fans von nah und fern! Neben den beeindruckenden Kunstwerken von international renommierten Künstler*innen bietet Walls Can Dance auch viele bunte Formate für die Nachbarschaft: Künstlerische Interventionen im Stadtraum, Graffiti-Workshops, Open-Air-Kino, Kunstführungen und viele weitere spannende Formate. 

 

© Urban Art Institute / Jérome Gerull
Walls cn Dance in Hamburg
© Jérome Gerull
Streetart in Hamburg
© Urban Art Institute / Jérome Gerull
© Urban Art Institute / Jérome Gerull

Wer steckt hinter Walls Can Dance?

Walls Can Dance wird vom Urban Art Institute Hamburg e.V. (gemeinnützig) kuratiert. Das Urban Art Institute Hamburg fördert und pflegt zeitgenössische Erscheinungsformen von Kunst und Kultur im städtischen Raum. Der 2016 gegründete Verein trägt zur diesbezüglichen öffentlichen Meinungsbildung bei und fördert den Austausch zwischen Künstlerinnen und Künstlern, Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen. Das Urban Art Institute handelt aus der Überzeugung, dass Kunst und Kultur wichtige Faktoren für eine soziale und inklusive Stadtgesellschaft darstellen und agiert in diesem Sinne.  

Walls Can Dance hat eine Reihe von Unterstützern und Freunden und wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg und das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). 

Was ist zu sehen?

Womit bringen die Künstler die Wände in Harburg zum Beispiel zum Tanzen?

  • Das Werk des Spaniers Sabek, eine junge Frau in kräftigen Farben an einer Hauswand an der Neuen Straße, fällt ins Auge. Gute 150 Quadratmeter ist die "Leinwand" groß, auf die Sabek sein Motiv gebracht hat. Der Kontakt mit der Natur, mit Tieren und den eigenen Instinkten ist ein wichtiger Teil von Sabeks Werk, und auch die junge Frau im Bild "Evasion" ist von etwas umgeben, das aussieht wie auffliegende Tauben. Sie könnte ein Symbol dafür sein, wie man sich auch im Stadtleben mit der Natur verbunden fühlen kann.
  • Der junge Mann im Wandbild des Künstler-Trios Innerfields sucht wohl auch eine besondere Verbindung. Am Lotsestieg, direkt mit Blick aufs Wasser, scheint er durch eine kleine Öffnung abzutauchen in eine Unterwasserwelt. Innerfields bringen gerne "Micro Stories" in ihren Werken unter, also kleine Geschichten, die das Hauptmotiv begleiten. Rund um den jungen Mann, der gerade eine kleine Flucht versucht, gibt es also noch viele weitere Details zu entdecken.
  • Apropos Details: Künstlerin Jumu Monster hat in leuchtenden Farben schamanische Masken, spirituelle Symbole und abgefahrene Wesen auf die Wand an der Harburger Schloßstraße gemalt. Sie verbindet bei ihrer Arbeit gerne verschiedene Kulturkreise und die Bewohner deren Geisterwelten und das kann man an ihrem Mural auch gut sehen.

Noch mehr Informationen zu Walls can Dance und den Kunstwerken finden Sie hier.

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