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Streetart in Hamburg
© Urban Art Institute / Jérome Gerull
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Walls can Dance

Große Kunst an hohen Wänden

In Hamburgs Süden tanzen die Wände. Ja, richtig gelesen, sie tanzen. Unter dem Motto „Walls Can Dance“ ist in Harburg eine beeindruckende Freiraumgalerie entstanden, in der farbenprächtige Murals, also Wandgemälde, für viel Bewegung im Stadtraum sorgen.

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Im Jahr 2017 wurden die ersten Motive auf die Harburger Wände gebracht. Das Urban Art Institute, ein gemeinnütziger Verein, der sich darum kümmert, dass zeitgenössische Kunst im städtischen Raum sichtbar wird, hatte dazu verschiedene Künstler eingeladen und ihnen ihre „Leinwände“ unter freiem Himmel organisiert. 2020 kamen im Rahmen eines Festivals mit Rahmenprogramm und Live-Painting weitere Wandbilder dazu. Zu finden sind die Bilder im Harburger Binnenhafen und in der Innenstadt, zwei Stadtteile, die zwar nebeneinander liegen, aber durch Auto- und Bahntrassen getrennt sind. Dank der Murals haben beide Stadtteile nun eine Verbindung miteinander.

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© Urban Art Institute / Jérome Gerull
Streetart in Hamburg
© Urban Art Institute / Jérome Gerull
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Die großflächige Kunst ist ein echtes Pfund, mit dem Harburg wuchern kann: Die Künstler haben schon in vielen Teilen der Welt gearbeitet und nun auch in Harburg ihre Spuren hinterlassen. Besucher können sich ihre ganz persönliche Tour zu den Murals entwerfen und deren Bildsprache und Bedeutung für sich erschließen. Auf Öffnungszeiten oder den rechtzeitigen Kauf von Tickets ist in diesem Museum unter freiem Himmel niemand angewiesen.

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Und was ist nun zu sehen, womit bringen die Künstler die Wände in Harburg zum Beispiel zum Tanzen?

  • Das Werk des Spaniers Sabek, eine junge Frau in kräftigen Farben an einer Hauswand an der Neuen Straße, fällt ins Auge. Gute 150 Quadratmeter ist die "Leinwand" groß, auf die Sabek sein Motiv gebracht hat. Der Kontakt mit der Natur, mit Tieren und den eigenen Instinkten ist ein wichtiger Teil von Sabeks Werk, und auch die junge Frau im Bild "Evasion" ist von etwas umgeben, das aussieht wie auffliegende Tauben. Sie könnte ein Symbol dafür sein, wie man sich auch im Stadtleben mit der Natur verbunden fühlen kann.
  • Der junge Mann im Wandbild des Künstler-Trios Innerfields sucht wohl auch eine besondere Verbindung. Am Lotsestieg, direkt mit Blick aufs Wasser, scheint er durch eine kleine Öffnung abzutauchen in eine Unterwasserwelt. Innerfields bringen gerne "Micro Stories" in ihren Werken unter, also kleine Geschichten, die das Hauptmotiv begleiten. Rund um den jungen Mann, der gerade eine kleine Flucht versucht, gibt es also noch viele weitere Details zu entdecken.
  • Apropos Details: Künstlerin Jumu Monster hat in leuchtenden Farben schamanische Masken, spirituelle Symbole und abgefahrene Wesen auf die Wand an der Harburger Schloßstraße gemalt. Sie verbindet bei ihrer Arbeit gerne verschiedene Kulturkreise und die Bewohner deren Geisterwelten und das kann man an ihrem Mural auch gut sehen.
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