internationales-maritimes-museum_c-2018-thisisjulia-photography-5_1
© ThisIsJulia Photography
internationales-maritimes-museum_c-2018-thisisjulia-photography-4_1
© ThisIsJulia Photography
internationales-maritimes-museum_c-2018-thisisjulia-photography-1_1
© ThisIsJulia Photography
maritimes-museum_c-2018-thisisjulia-photography_1
© ThisIsJulia Photography

Kaispeicher B

Der Kaispeicher B, einer der ältesten Speicher in der Speicherstadt und der HafenCity, liegt direkt am Zusammenfluss von Magdeburger und Brooktorhafen und bildet ein einmaliges Entree zum Überseequartier.

Der Kaispeicher B am Magdeburger und Brooktorhafen wurde 1878/79 im Auftrag der Silospeicher Kommandit-Gesellschaft J.W. Boutin nach Plänen von Bernhard Georg Jacob Hanssen und Wilhelm Emil Meerwein gebaut. Das zehnstöckige Backsteingebäude ist damit etwa zehn Jahre älter als die Häuser der Speicherstadt und somit einer der ältesten Speicher Hamburgs. Die Fassade mit ihren Giebeln, Gesimsen und Spitzbögen zeigt bereits den neogotischen Stil der „Hannoverschen Schule“, der für die Speicherstadt typisch werden sollte. Wie die anderen Gebäude der Speicherstadt war er zwar ein Zweckbau – aber ein repräsentativer.

Der Kaispeicher B ist an zwei Seiten von Wasser umgeben. Schuten und Schiffe liefen von der Elbe kommend in den Magdeburger Hafen ein und wurden über Ladeöffnungen mit Winden entladen. Vom Brooktorhafen aus transportierten kleinere Boote die Waren weiter. An der Südseite führte außerdem ein Eisenbahnanschluss bis in das Erdgeschoss des Gebäudes.

Im Jahre 1890 erwarb die Stadt Hamburg den Komplex. Sie ist noch heute Eigentümerin des Gebäudes und vermietete es über die stadteigene Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) bis 2003 für die Lagerung von Waren. Letzter Nutzer war die Gebr. Heinemann KG, deren Verwaltungsgebäude direkt an den Speicher grenzt.

Am 14. Juni 2005 legten Hamburgs damaliger Erster Bürgermeister Ole von Beust und Museumsgründer Peter Tamm einen zweiten Grundstein im unrenovierten Speicher. Wenige Tage später begann der Umbau, für den die Stadt Hamburg 30 Millionen Euro aufbrachte.

Der Plan für die Renovierung und – behutsame – Umgestaltung stammt von der Hamburger Architektin Mirjana Markovic. Sie sah vier korrespondierende „Lufträume“ vor, die jeweils drei Stockwerke des Speichers verbinden. Eine Fußgängerbrücke im Norden und die öffentliche Passage durch das Gebäude, Shop, Café und Restaurant machen das Museum zu einem Bindeglied zwischen Speicherstadt und HafenCity.

Das denkmalgeschützte Gebäude erforderte Fingerspitzengefühl. Mehr als 150 Bauleute stemmten 50.000 Steine von Hand heraus, begutachteten und überarbeiteten sie und setzen sie wieder ein. Auch bei der Einrichtung der für ein modernes Museum notwendigen Treppenhäuser und Aufzüge verzichteten die Arbeiter weitgehend auf schweres Gerät.

Ein zweites Richtfest feierte die Peter Tamm sen. Stiftung am 12. Mai 2006, und am 21. Dezember 2006 wurde der fertige Bau abgenommen: Das Internationale Maritime Museum Hamburg konnte einzieh

Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Hamburg CARD

Freie Fahrt mit Bus, Bahn und Hafenfähren (HVV) und bis 50% Rabatt bei über 150 touristischen Angeboten

Jetzt die Hamburg CARD kaufen

Mehr zum Thema

© ThisIsJulia Photography

Unterwegs in der HafenCity

Obwohl hier noch längst nicht alles fertig ist, findet man in der HafenCity bereits jetzt zahlreiche Attraktionen, Restaurants, architektonische Meisterwerke und Orte zum Entspannen.

Unterwegs in der HafenCity
© ThisIsJulia Photography

Stadtteilportrait HafenCity & Speicherstadt

Der weltgrößte historische Lagerhauskomplex und UNESCO-Welterbe. Auf der anderen Seite, Richtung Elbufer, blickt man auf die moderne Architektur der HafenCity, die stetig weiterwächst und mit ihr das Stadtbild. Wohin das Auge auch reicht – hier ist er immer ganz präsent – der Blick auf den Hafen.

HafenCity & Speicherstadt

Das könnte Sie auch interessieren Weitere Empfehlungen

strand-oevelgoenne_c-2016-mediaserver-andreas-vallbracht
© mediaserver.hamburg.de / Andreas Vallbracht

Flanieren, relaxen und Schiffe gucken am Elbstrand Elbstrand Övelgönne

Der Elbstrand bei Övelgönne ist ein ziemlich heißer Tipp im Sommer. Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne brennt, ist nichts erfrischender als ein Sprung ins kühle Nass.

Elbstrand Övelgönne
cruise-center-hafencity_paerchen_c-2014-joerg-modrow
© Jörg Modrow

Hamburg Cruise Center HafenCity

Mit der Errichtung des Hamburg Cruise Centers in der HafenCity wurde ein innenstadtnahes temporäres Kreuzfahrtterminal geschaffen.

Hamburg Cruise Center HafenCity
sandtorkai_abendsonne_c-2018-thisisjulia-photography-2
© ThisIsJulia Photography

Speicherstadt

Eine Hamburger Attraktion, die Sie keinesfalls verpassen dürfen: Die Große Hafenrundfahrt führt durch die Kanäle der Speicherstadt.

Speicherstadt

Top-Kundenrezensionen

Keine Bewertungen verfügbar.

Neue Bewertung schreiben

So sieht ihr Text aus

Ihre Bewertung *

Sprachen

Google translator for other languages

Please note that this is an automatic translation.
For better information, you can always switch to the German or English version

Newsletter abonnieren Sie lieben Hamburg? Wir auch.

Wir informieren Sie mit unserem monatlichen Newsletter über aktuelle Angebote und spannende Events. Selbstverständlich kostenlos.

Auf die Merkliste setzen
Merken