Teil 3: „Perlenland“

Paradefahrt von Wedel entlang der Elbvororte bis zum Köhlbrandhafen

© panthermedia

Mit dem Beginn der prächtigen Elbchaussee am linken Elbufer beginnt der vornehme Abschnitt Hamburgs.

Die stolzen weißen Villen der Vororte Blankenese, Nienstedten und Othmarschen heben sich von den sonst sattgrünen Hängen deutlich ab. Die weiß gestrichenen Häuschen, Kapitänsunterkünfte und noblen Villen, die Treppen und verwinkelten Gassen machen die Hänge des Hohen Elbufers zu einer Art „elbischen Riviera“ und Blankenese zum schönsten und teuersten Stadtteil Hamburgs. 


Treppenviertel

Verwinkelte Treppen und Gassen, alte Fischerhäuser, die nur zu Fuß erreichbar sind, und insgesamt etwa 5.000 Stufen zeichnen das Treppenviertel am Elbhang in Blankenese aus. Allein die Strandtreppe hat 170 Stufen. Treppen hinauf und hinab, vorbei an Gründerzeithäusern, Parks und einer Kirche, hat man am obersten Punkt einen weitläufigen Blick über die Elbe. Ein sehenswerter Ort mit mediterranem Flair und einer Idylle wie auf einer Postkarte!

Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts war es ein bedeutender Fischerort, in dem vor allem Lotsen und Fischer wohnten und Kapitäne ihren Lebensabend verbrachten. Ein paar Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert stehen noch. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Ort zu einem großbürgerlichen Villenviertel mit hanseatisch-mediterranem Flair, wo vor allem die Grundstückspreise Ehrfurcht erheischen. Hier leben viele Prominente. 

Es folgen die  traditionellen Fischerorte Oevelgönne und Neumühlen, die an einem Abhang des sich von Blankenese bis zum Altonaer Rathaus hinziehenden Geestrückens liegen. Neumühlen bietet ein lebhaftes Strandleben: Baden, Angeln, Boote – was soll man sagen, das Elbufer zwischen Blankenese und Altona ist wohl die schönste Idylle an der Unterelbe.

Auf Höhe der Lotsenstation bei Hamburg-Teufelsbrück übergeben die Seelotsen das Schiff nun an die Hamburger Hafenlotsen.


Römischer Garten

Ein kleines Stück Italien mitten in Hamburg findet man ebenfalls in Blankenese, und zwar versteckt am Elbhang: Der Römische Garten, eine öffentliche Parkanlage, die ihren Namen aufgrund ihrer durch italienische Baumeister inspirierten Gestaltung und Bepflanzung hat. Dort gibt es außerdem ein Freiluft-Theater, das Platz für etwa 200 Besucher bietet. In den Sommermonaten werden hin und wieder Theaterstücke aufgeführt.


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