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Wie steht’s eigentlich um die Velorouten?

Radporterin #2

Radporterin Lara unterwegs in Hamburg Hamburgs Routen-Netz für Fahrradfahrer:innen

Radporterin Lara ist auf ihrem Fahrrad in Hamburg unterwegs und berichtet euch von den spannendsten Geschichten, Projekten und Menschen, die sich in unserer Stadt für das Fahrradfahren einsetzen. Geht mit Lara auf Entdeckungstour und erfahrt, warum Hamburg vom Fahrrad aus doppelten Spaß macht.

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Jeden Tag können Hamburgs Velorouten unser Leben ein kleines bisschen besser machen. Statt ewig inmitten zahlloser anderer Blechkisten im Stau zu stehen, nach einem Parkplatz zu suchen und uns zu ärgern, weil wir schon wir zu spät losgefahren sind, können wir auf gut ausgebauten Radwegen blitzschnell zur Arbeit flitzen. Kein Stress, kein Stau, kein schlechtes Klima-Gewissen. Stattdessen belebende frische Luft, eine grüne Kulisse und eine kleine Bewegungseinheit, die uns richtig wach macht.

Damit wir alle in diesen Genuss kommen, wird schon seit den 90er-Jahren am Hamburger Velorouten-Netz gebaut. Dabei handelt es sich um ein Routen-Netz, das Fahrradfahrer:innen mehr Platz auf der Straße verschafft. Weitestgehend verlaufen sie abseits der Hauptverkehrsstraßen, über Fahrradstraßen und Straßenabschnitte, die bedenkenlos von Fahrradfahrer:innen mitgenutzt werden können – Tempo-30-Zonen beispielsweise. Die Velorouten sollen das Fahrradfahren alltagstauglich machen und bei jeder Witterung und zu jeder Tageszeit nutzbar sein. Noch immer wird an vielen Stellen gebaut, der Großteil des Netzes wurde aber bereits fertiggestellt. Deshalb hat Radporterin Lara schon einmal ausprobiert, wie flott sie damit von A nach B kommt.

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Hamburg verfügt mittlerweile über 14 Velorouten. Davon verlaufen zwölf sternförmig vom Rathausplatz in die äußeren Stadtteile. Eine innere und eine äußere Ringverbindung vernetzen die Velorouten und Wohngebiete untereinander. Schon heute haben die Velorouten eine Gesamtlänge von 280 Kilometern und sind größtenteils einwandfrei befahrbar. Bis zum Jahr 2025 sollen auch die letzten Abschnitte ausgebaut und beschildert werden, um sie sicherer und komfortabler zu machen.

Auf ihrem Streifzug durch Hamburg stellt Lara fest, dass viele Radwege bereits fertiggestellt sind. Besonders begeistert ist sie von dem Umbau des Fahrradwegs auf der Krugkoppel entlang der Veloroute 4. Hier gibt es nicht nur einen breiten Gehweg, sondern auch einen 2,25 Meter breiten Fahrradstreifen, auf dem Fahrradfahrer:innen ungehindert in beide Richtungen unterwegs sein können.

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In diesen Genuss sollen bald auch die Pendler:innen in Wandsbek und Marienthal kommen. Die Pappelallee soll nämlich noch im Jahr 2022 ihrem Namen entsprechend bepflanzt und durch beidseitige Fahrradstreifen ergänzt werden. Außerdem werden die Bahnbrücken um das Ferdinandstor erneuert – im gleichen Zuge sollen abgetrennte Fahrradstreifen entstehen, die Spazierenden und Fahrradfahrer:innen mehr Freiraum verschaffen.

Der Fokus des Ausbaus der Velorouten liegt klar auf den vielen Pendler:innen, die jeden Tag mit ihren Bikes durch Hamburg sausen. Viele Velorouten bieten darüber hinaus aber auch einen wunderschönen Ausblick. So führt etwa die Veloroute 4 zwischen der Alster und dem Stadtpark hindurch und die Route 12 eröffnet Fahrradfahrer:innen die schönsten Perspektiven auf den Hamburger Hafen.

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Die Velorouten eignen sich deshalb auch für Fahrradtouren oder kleine Spritzfahrten. Auf der mit 42 Kilometern längsten Route, der äußeren Ringroute, kann man beispielsweise zwei Stunden lang die sonst von vielen stiefmütterlich behandelten Stadtteile Othmarschen, Schnelsen, Niendorf, Poppenbüttel und Billstedt durchfahren und aus einem ganz neuen Blickwinkel kennenlernen. Mit den Velorouten können außerdem wichtige Hamburger Attraktionen – wie die Speicherstadt, die Landungsbrücken und zahlreiche Museen – erreicht werden.

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