Regal voller Spirituosen in einer schummrigen Bar-Atmosphäre
© Pixabay / C. Tianya

Echte Hamburger Getränke

Schon gewusst? Diese Originale sind made in Hamburg

Hamburg ist und bleibt eine beliebte Anlaufstelle für Start-Ups und kleinere Firmen, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen und auf diesem Weg treue Kund:innen in maritimer Umgebung suchen.
Nicht nur die Diversität der Stadt, auch ihre Offenheit und die Trinkfestigkeit der Hansestädter:innen machen den Großraum Hamburg zur beliebten Niederlassung. Wir stellen euch in diesem Artikel echte Hamburger Getränke (alkoholisch sowie nicht alkoholisch) vor, die
made in Hamburg sind.

Spirituosen made in Hamburg

Die Hansestadt hat so einiges an Hochprozentigem zu bieten. Wem es schwer fällt, sich in der hanseatischen Trinkkultur zurecht zu finden, dem:der bieten wir einen Überblick über die drei Klassiker unter den Spirituosen, die aus Hamburg kommen und mit Liebe destilliert werden.

Spirituosen stehend auf einem Tresen zur Verkostung
© Unsplash / Charl Folscher

Gin Sul: Ein Stückchen Süden findet im Norden seine Vollendung

Altona: In der Spirituosen-Manufaktur in Hamburg-Altona wird Gin Sul, ein echtes Hamburger Original, mit Liebe und ausgewählten Botanicals destilliert. Der fertige Gin wird in den typischen weißen Tonflaschen abgefüllt. Um eine charakteristische Optik zu erzeugen, werden die Flaschen aus Steinzeug gefertigt, im Anschluss lasiert und im letzten Zug mithilfe von Sieben bedruckt. Der Gin Sul ist mild im Geschmack, mit einer frischen Note aus Zitrone und würzigen Elementen, die von Rosmarin, Zimt und mehr stammen.

Helbing Kümmel: Über Hamburgs Grenzen hinaus der Beliebteste

Bahrenfeld: Eine bis heute geheim gehaltene Rezeptur und zwei Gründer, die im Jahre 1836 ein Spirituosen-Geschäft gründen, das bis heute Bestand hat. Seit über 180 Jahren gehören die hanseatische Brennerkunst, eine einzigartige Rezeptur und Zutaten wie Kümmelsamen und reinster Getreidealkohol mit hoher Qualitätsstufe auf die Tagesordnung der Marke „Helbing Kümmel“. Der Kümmel lässt sich zu allen Anlässen verkosten, kommt durch eine der ältesten Gewürz- und Heilpflanzen, dem Kümmel, sowohl in der Gastronomie (vor und nach dem Essen) als auch als Rundengetränk gut an.

Hambuca: Eine unvergleichliche Verbindung aus Sternanis und Ahornsirup

Hamburgs Zentrum: Hier wird die Liebe zu Gewürzen, in erster Linie die Faszination von Anis, zu einem Geschmackserlebnis gemacht. Damit der Hambuca ein echtes Geschmackserlebnis bleibt, reifen die natürlichen Zutaten in Alkohol, um daraufhin ihre Aromen zu entfalten. Der Ahornsirup macht die Kombination schließlich perfekt und bringt dem Hambuca nicht nur seine charakteristische Farbe, sondern auch den an Karamell erinnernden Geschmack. Mit dem Likör lassen sich verschiedenste Getränke zubereiten – mit frischen Fruchtsäften oder als spritziges Getränk zum Feierabend.

Biere made in Hamburg

Mit über 1.000 Jahren Biergeschichte hat Hamburg die älteste Brautradition in Deutschland. Zwischen dem 13. Und dem 15. Jahrhundert produzierte die Hansestadt die meisten Mengen Bier weit und breit. Bis heute sind in Hamburg einige Brauereien ansässig, denn mit Bier wird jüngst an jeder Ecke der Stadt wieder geliebäugelt. Astra, Holsten und Ratsherren sind vielen bekannt. Aber schon mal etwas von Buddelship gehört?

Astra Bierflasche vor Hamburger Hintergrund, der verschwommen ist
© Unsplash / Magnus S

Astra und Holsten: Wenn der Biergeschmack auch etwas über dein Fußballinteresse aussagt

Nicht nur das Astra, auch das Holsten stehen für jeweils zwei namenhafte Fußballvereine. Während das Astra auf St. Pauli getrunken wird, ist das Holsten vor allem bei allen Fußballinteressierten des HSV beliebt. Auch wenn sie im Fußball Konkurrierende sind – die Marken gehören zusammen und werden unter einem Dach produziert.
Astra gehört als deutsche Biermarke seit 1998 zur Holsten-Brauerei. Zuvor wurde das Bier zunächst von der 1897 gegründeten Bavaria-Brauerei in der Stadt Altona gebraut und trug auch bis 1909 den Namen „Bavaria“. Die neue Heimat der Holsten-Brauerei ist jedoch nicht mehr Altona, sondern Hausbruch bei Harburg, im Süden der Hansestadt. Das Holsten bleibt seinem alten Stammplatz in Altona jedoch erhalten: verschiedene Bereiche der Marke (darunter unter anderem die Verwaltung, das Marketing, der Vertrieb sowie die Personal- und Finanzabteilung) werden in dem Stadtteil weitergeführt. Hierfür sind neue Bürogebäude entstanden, die auch ehemalige bauliche Merkmale, wie den Holsten-Ritter samt Turm, integrieren.

Ratsherren: Die beliebte Brauerei in Hamburgs Szeneviertel der „Sternschanze“

Die Brauerei im Hamburger Szeneviertel der „Sternschanze“ besteht seit 2012. Seit 2005 zur Nordmann Unternehmensgruppe gehören, durchlief die Marke mehrere Übernahmen. Ursprünglich wurden die Bierspezialitäten in der Elbschloss-Brauerei geschaffen. Nach mehreren Übernahmen, unter anderem auch von der Bavaria-St-Pauli-Brauerei sowie von der Holsten-Brauerei, wird heute in den unter Denkmalschutz stehenden Schanzenhöfen gebraut.
Das Sortiment umfasst eine Bandbreite an Bierspezialitäten. Besonders ist jedoch vor allem das Craft Beer. Mit viel Leidenschaft und Ideenreichtum schafft die Brauerei außergewöhnliche Craft Beere, die durch besondere Malzsorten, seltene Hefesorten und unterschiedliche Mengen von Hopfen entstehen. Die unterschiedlichen Mengen von Hopfen werden oft bei kalten Temperaturen dazu gegeben – Resultat: die Aromen entfalten sich um einiges besser. Derzeit gibt es einen speziellen Craft Beer Store in Hamburg. Und auch Führungen bietet Ratsherren in den Schanzenhöfen an.

Buddelship: Eine kleine Brauerei im Stadtteil Hamburg-Eimsbüttel  

Die kleine Brauerei in im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel vertreibt erst seit 2014 ihr Craft-Beer. Besonders viel Wert legen alle Beteiligten dabei auf Naturverbundenheit, ein hohes Maß an handwerklicher Braukunst sowie auf natürliche Zutaten. Nachdem die junge Brauerei bereits einigen Schwierigkeiten, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, ausgesetzt war, behalten sie ihre Ursprünge bei der Produktion von einzigartigen Bier-Sorten stets im Blick: so kreieren sie trotz Hoch und Tiefs traditionelle Bierstile, darunter Pilsner, Schwarzbier und Bockbier, in neuer Interpretation. Was dabei stets wichtig bleibt: das Bier so zu lassen, wie es ist – unfiltriert, lebendig und frisch.

Nicht alkoholische Getränke made in Hamburg

Wer weder für Spirituosen, noch für Bier brennt, kommt an folgenden Hamburger Schätzen nicht vorbei. Wem ChariTea & Lemonaid, Fritz Kola oder Viva con Agua über den Weg läuft, begegnet in gleichem Zuge sozial engagierten und nachhaltigen Unternehmen, die innovative Ideen und Konzepte an den Start bringen.

Mineralwasser mit den Beschriftungen laut und leise stehen auf einer Backsteinmauer in Hamburger während im Hintergrund ein Bus leicht verschwommen zu sehen ist
© Viva con Agua

ChariTea & Lemonaid

Ursprünglich ein Saftladen aus St. Pauli, heute ein Vorbild für den fairen Handel und den sozialen Wandel. Die Getränke kommen dabei ganz ohne Zusatzstoffe aus, ist mit biologischen Zutaten angereichert und bei jedem Kauf wird der faire Handel unterstützt. Zwar zahlt ihr beim Kauf einer Limonade von ChariTea & Lemonaid mehr als für andere erfrischende Getränke – doch gleichzeitig tut ihr auf aller Welt etwas Gutes. Neben transparenten Lieferketten und menschenwürdigen, gerechten Arbeitsbedingungen (vor allem in der Landwirtschaft), werde seit 2010 5 Cent pro verkaufte Flasche gesponsert, die in verschiedene Entwicklungshilfeprojekte fließen. Ein Schluck der Limonaden und Säfte ist also nicht nur erfrischend lecker, sondern auch erfrischend hilfreich!

Fritz Kola

Zwei Freunde, eine Idee: eine bessere Kola sollte her. Aller Anfang ist schwer, doch die beiden Gründer der Marke Fritz-Kola etablierten sich schnell auf dem Markt – und das nicht nur in Hamburg. Bereits nach ihrem zweijährigen Bestehen im Jahr 2004 legten sie den ersten Meilenstein und erweiterten ihr Sortiment, das zunächst lediglich aus der besseren Kola bestand, um verschiedene Schorlen und Brausen. Im Jahr 2011 wird schließlich das Projekt Nachhaltigkeit angestoßen: alle künstlichen Aromen und Farbstoffe werden aus dem Sortiment verbannt. Was bis heute bleibt ist eine unternehmensübergreifende Kultur, die sich um Themen der Nachhaltigkeit, Wiederverwendbarkeit und Natürlichkeit dreht. 

Viva con Agua

Schon häufig gehört, aber wenig drüber gewusst – Bei Viva con Agua handelt es sich um eine Non-Profit-Organisation mit zentralem Sitz in Hamburg-St. Pauli. Mit jeder Menge Aktivismus und Freude, setzt sich die Organisation für Wasser-, Sanitär- und Hygieneprojekte in aller Welt ein. Das laut- und leise-Wasser solltet ihr daher auf keinen Fall unterschätzen. Während es euren Durst löscht, macht das Wasser nicht nur auf die gemeinnützige Aktion aufmerksam, sondern generiert gleichzeitig Gelder für die gemeinnützige Arbeit. Wer mithelfen und zur weltweiten Wasserzugänglichkeit beitragen möchte, findet das Mineralwasser in nahezu jedem Getränkefachmarkt oder Supermarkt-Einzelhandel.

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