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Bergedorfer Schloss
© Timo Sommer / Lee Maas
Boberger Dünen
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Billerhuder Insel
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Bergedorfer Schloss
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Ein Tag im Hamburger Osten

Unterwegs im Hamburger Osten mit Carmen Kunstein

Willkommen im Hamburger Osten! Oder genauer gesagt in Bergedorf, Wandsbek, Hammerbrook und Rothenburgsort! Kaum eine Gegend ist so abwechslungsreich wie der Hamburger Osten. Hier treffen Hafenkräne und Industriekultur auf Naturschutzgebiete, Wiesen und Wälder, die an Schleswig-Holstein grenzen.

Carmen Kunstein
© Timo Sommer / Lee Maas
Carmen Kunstein arbeitet als Gärtnerin im Bezirk Bergedorf.

Moin, ich bin Carmen Kunstein. Ich arbeite als Gärtnerin im Bezirk Bergedorf. Das Leben hier ist ruhiger als in der Stadt, die ich in kurzer Zeit mit der S-Bahn erreichen kann. Der Hamburger Osten von Hammerbrook, über Rothenburgsort bis Bergedorf ist voller sehenswerter Kontraste. Ich lade euch ein, mich auf dem Weg zu meinen Lieblingsorten zu begleiten.

Vom Schloss bis zur Düne

Der Tag startet in Hamburg-Bergedorf mit einem französischen Frühstück im Café La Petite Rue (Sachsentor 29). Es liegt etwas versteckt in einer Passage und duftet am Morgen nach frischen Croissants und selbstgemachten Kuchen. Von hier aus gehe ich in wenigen Minuten zum Bergedorfer Schloss. Im einzigen Schloss in Hamburg informiert eine Ausstellung über die Geschichte des Stadtteils und der Vierlande, dem landwirtschaftlichen Gebiet rund um Bergedorf. Der angrenzende Schlosspark lädt zum Spaziergang zwischen Linden und dem Fluss Bille ein. Zweimal in der Woche findet hier der Wochenmarkt statt, auf dem die Händler frische Waren aus den Vier- und Marschlanden anbieten. Ich bummele über den Markt und schnacke mit den Standbesitzern. Nach dem Marktbesuch steige ich auf das StadtRad. Rund um Bergedorf laden zahlreiche Radwege dazu ein, die Region zu erkunden. Entlang der Bille fahre ich in Richtung Lohbrügge, vorbei an Wiesen und Wäldern, und erreiche die letzte Wanderdüne Hamburgs – die Boberger Düne. Ursprünglich zog sich eine Dünenlandschaft vom Berliner Tor im Stadtteil St. Georg bis nach Bergedorf, mittlerweile ist sie nur noch in dem Naturschutzgebiet Boberger Niederung zu finden.

Hättet ihr es gewusst?

Im 19. Jahrhundert war der Handel mit Blutegeln ein lohnenswerter Beruf. Die so genannten Ihlenfänger lagerten die Blutegel entlang der Bille in Teichen.

Zu Fuß, per Rad und mit dem Schiff

Ganz in der Nähe der Düne tischt das Restaurant Dorfkrug (Boberger Furtweg 1) gutbürgerliche Küche auf. Dabei wird auf frische Zutaten geachtet, wie zum Beispiel beim Wild, das aus der Region stammt. Nach dem Mittagessen steige ich wieder aufs Rad und fahre nach Hamburg-Rothenburgsort, vorbei am Flugplatz Boberg, über dem ein paar Segelflieger gleiten. Auf dem Elberadweg entlang am Deich in Richtung Elbbrücken gelange ich zur Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe (Kaltehofe Hauptdeich 6-7). Früher wurde hier das Hamburger Trinkwasser gefiltert, heute ist die Anlage ein Industriedenkmal. Ein großer Teil der Insel ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Allerdings bekommt man auf dem begehbaren Naturlehrpfad mit seinen Infotafeln einen Eindruck von der Artenvielfalt der Insel. Über die Brücke zurück gönne ich mir eine Pause mit herrlichem Blick auf die Elbe im Café Entenwerder 1 (Elbpark Entenwerder). Es schwimmt auf einem Ponton an der Norderelbe und bietet mit seinem bunt zusammengewürfelten Mobiliar viele Nischen zum Sitzen und Entspannen. Wenn ich mal keine Lust aufs Radfahren habe, nehme ich die S-Bahn zurück nach Bergedorf oder steige in eine Barkasse, die in der Nähe der S-Bahn Station Hammerbrook ablegt. Die Bergedorfer Schifffahrtslinie fährt durch die Marschlande die Dove-Elbe hinunter, vorbei an Moorfleet und Allermöhe. Eine schöne Tour von drei Stunden.

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Das Restaurant Dorfkrug bietet Speisen aus regionalen Zutaten.
© Wasserkunst Kaltehofe
Die Elbinsel Kaltehofe von der Luft aus.
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Die Bergedorfer Schifffahrtslinie fährt durch die Marschlande die Dove-Elbe hinunter, vorbei an Moorfleet und Allermöhe.

Wie in New Orleans

Ich fahre am Abend von Entenwerder mit der S-Bahn zurück nach Bergedorf. Das sind von S-Bahn-Station Rothenburgsort nur 14 Minuten. Ich kehre im Lavastein ein (Serrahnstraße 3-5). Das Restaurant liegt direkt am Bergedorfer Hafen und hat eine abwechslungsreiche Karte mit deutschen und italienischen Gerichten. Ich lasse mir die gemischte Fischplatte an Hummersauce schmecken. Im Suhrhof (Weidenbaumsweg 13-15) trifft sich seit über 50 Jahren ein musikbegeistertes Publikum. Jeden Freitag öffnet hier der Jazzclub Bergedorf seine Türen. Live-Bands spielen Swing und Jazz, wie er einst im Süden der Vereinigten Staaten entstand. Nur beim Getränk bleibe ich ganz nordisch – mit einem Alsterwasser.

© Lee Maas / Timo Sommer

Stadtteilportrait Hamburger Osten

Willkommen in Bergedorf, Wandsbek, Hammerbrook und Rothenburgsort! Hier treffen Hafenkräne und Industriekultur in Rothenburgsort und Hammerbrook auf Naturschutzgebiete, Wiesen und Wälder, die an Schleswig-Holstein grenzen.

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